Das Hitze-Wochenende kommt: Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt
Von Monika Wendel
Potsdam - Die Temperaturen klettern auf über 30 Grad, gleichzeitig wächst in Brandenburg die Sorge vor Waldbränden: Bereits jetzt gilt in mehreren Landkreisen eine hohe Waldbrandgefahr.
Wie aus aktuellen Daten des Brandenburger Agrar- und Umweltministeriums hervorgeht, herrscht in den Landkreisen Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Havelland und Potsdam-Mittelmark die Waldbrandgefahrenstufe 4 von 5.
In weiteren acht Landkreisen wird das Risiko als "mittel" eingestuft. Lediglich in der Uckermark gilt derzeit noch die niedrige Gefahrenstufe 2.
Zum Wochenende könnte sich die Lage weiter verschärfen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) steigen die Temperaturen bereits am Freitag auf mehr als 30 Grad. Die Kombination aus Hitze und trockener Vegetation erhöht die Gefahr von Wald- und Flächenbränden erheblich.
Zwar rechnen die Meteorologen am Samstag auch mit Gewittern. Dabei sind örtlich Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Ob die Niederschläge ausreichen, um die ausgetrockneten Böden nachhaltig zu entlasten, bleibt jedoch fraglich.
Erst im Mai hatte Brandenburg den ersten größeren Waldbrand des Jahres erlebt. Betroffen war ein munitionsbelastetes Gebiet bei Jüterbog im Südwesten des Landes. Wegen der Gefahr durch Altmunition gestalteten sich die Löscharbeiten damals besonders schwierig.
Behörden appellieren deshalb regelmäßig an Waldbesucher, keine Zigaretten wegzuwerfen und offenes Feuer in Waldnähe strikt zu vermeiden.
Titelfoto: Patrick Pleul/dpa
