Diehl Defence will Rüstungs-Standort im Spreewald aufleben lassen

Von Monika Wendel

Lübben (Dahme-Spreewald) - Das Rüstungsunternehmen Diehl Defence will im Spreewerk Lübben militärische Bauteile für Explosivstoffe produzieren. Der traditionsreiche Standort in Brandenburg wird modernisiert.

Der Rüstungskonzern Diehl Defence will im Spreewerk Lübben Zünder und andere Bauteile für militärische Explosivstoffe produzieren.  © Daniel Karmann/dpa

Seit 2024 betreibt Diehl Defence gemeinsam mit dem Unternehmen Tauber die "Ertüchtigung" des Spreewerks, wie ein Sprecher von Diehl Defence mit Sitz in Überlingen auf Anfrage mitteilte.

Das Spreewerk in Lübben war einst eine Munitionsfabrik, seit den 1990er-Jahren wurde dort dann Munition entsorgt. Derzeit wird die Rüstungsproduktion in Deutschland ausgebaut, um die Verteidigungsfähigkeit in Europa zu stärken.

"Die Arbeiten für die Ertüchtigung des Standortes dauern derzeit noch an. Mit einem Produktionsstart durch Diehl Defence wird erst in einiger Zeit gerechnet", teilte der Sprecher mit. Einen konkreten Zeitpunkt nannte er nicht.

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Diehl Defence und Tauber wollten sicherstellen, dass nach Vorliegen aller Voraussetzungen wieder Bauteile mit Explosivstoffen für militärische Zwecke produziert werden könnten. An Genehmigungen werde gearbeitet.

Zu den Bauteilen, die in Lübben produziert werden sollen, gehören laut dem Unternehmen Zünder und andere Zwischenprodukte. Nähere Angaben zum Projekt im Spreewald machte das Unternehmen nicht.

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Diehl Defence produziert neben Munition auch Lenkflugkörper. Sein Luftabwehrsystems Iris-T kommt auch in der Ukraine zum Einsatz.

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