Feuer-Drama in Brandenburg: Mann beinahe im Schlaf verbrannt
Drebkau (Spree-Neiße) - Im Süden von Brandenburg haben sich in der Nacht zu Donnerstag dramatische Szenen bei einem Brand in Drebkau abgespielt.
Feuerwehrleute mussten den 48 Jahre alten Bewohner und seine zwei Hunde aus einem brennenden Einfamilienhaus retten, wie die Polizei mitteilte.
Fatal: Der Mann hatte tief und fest geschlafen und die Flammen nicht bemerkt. Umso größer muss der Schreck gewesen sein, als er plötzlich von den Einsatzkräften geweckt wurde. Er wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
"Wir sind durch den vorderen Eingang in die Wohnung rein und haben den Anwohner gerettet. Der wurde geweckt. Er hat von dem Feuer noch gar nichts mitbekommen", betätigte Feuerwehrsprecher Stefan Grote gegenüber 7aktuell.
Die Einsatzkräfte wurden nach Polizeiangaben gegen 1.30 Uhr in die Hauptstraße gerufen. Hier brannte ein Nebengebäude auf dem Grundstück, wobei die Flammen bereits auf das Haupthaus übergegriffen hatten.
"Aufgrund der Dunkelheit sah man auch schon den Feuerschein, dass wir davon ausgehen konnten, dass es auf der Rückseite des Gebäudes stark brennt", berichtete Grote.
Die Löscharbeiten dauerten bis etwa 5 Uhr morgens an. Eine Katze, die ebenfalls in dem Haus wohnte, konnte nicht gefunden werden. "Ich gehe mal davon aus, dass sie stiften gegangen ist", vermutete der Sprecher. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Titelfoto: 7aktuell.de | Paul Saschowa, Dennis Hillner und Luca Woitow
