Kein Bus, keine Bahn: ver.di-Streik droht, Brandenburg lahmzulegen

Potsdam - In der laufenden Tarifrunde für den kommunalen Nahverkehr ruft die Gewerkschaft ver.di am 19. März erneut zu Streiks in mehreren Bundesländern auf.

Ab Donnerstag drohen Streiks im Brandenburger Nahverkehr. (Symbolfoto)
Ab Donnerstag drohen Streiks im Brandenburger Nahverkehr. (Symbolfoto)  © Jens Kalaene/dpa

In Brandenburg wird der Verkehr in den meisten kommunalen ÖPNV-Unternehmen voraussichtlich komplett zum Erliegen kommen. Gleiches gilt für Bayern, das Saarland, Nordrhein-Westfalen und Hamburg.

Für rund 100.000 Beschäftigte in 150 Unternehmen geht es nicht nur um bessere Arbeitsbedingungen, sondern in einigen Bundesländern - darunter auch Brandenburg - zusätzlich um Löhne und Gehälter. ver.di fordert unter anderem kürzere Wochenarbeitszeiten, längere Ruhezeiten und höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit.

"Wir streiken nicht aus Prinzip", erklärt ver.di-Vizevorsitzende Christine Behle.

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"Aber die Arbeitgeber müssen endlich handeln. Ziel ist es, die extremen Belastungen der Beschäftigten abzubauen, Fachkräfte zu halten und den ÖPNV als Daseinsvorsorge zu sichern."

Die Entscheidung über weitere Streiks in Hessen fällt noch am Montag, in Bremen nach den Verhandlungen am Mittwoch. In Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg gibt es bereits Ergebnisse.

Titelfoto: Jens Kalaene/dpa

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