Nachbarn wählen Notruf wegen "Einbrechern": Vor Ort stößt Polizei auf einen Roboter

Cottbus - Gleich zweimal musste die Polizei in Cottbus am Montagabend wegen vermeintlichen Wohnungseinbrechern ausrücken. Vor Ort stellte sich die Lage jeweils etwas anders da.

Nicht immer stecken hinter vermeintlichen Einbrechern wirkliche Bösewichte. (Symbolbild)  © Philipp von Ditfurth/dpa

Im ersten Fall verständigten aufmerksame Nachbarn in der Vetschauer Straße die Polizei, nachdem sie beobachtet hatten, wie sich drei Personen an einer Wohnungstür zu schaffen machten.

Vor Ort stießen die Beamten tatsächlich auf einen Mann, der versuchte, die Tür mit einer Karte zu öffnen. Kurz darauf gab es aber Entwarnung: Der vermeintliche Einbrecher entpuppte sich als Wohnungsinhaber, der sich ausgesperrt hatte.

Im zweiten Teil bekamen es die Einsatzkräfte mit einem Übeltäter der anderen Art zu tun. Im Stadtteil Sandow riefen Anwohner gegen 21.50 Uhr die Polizei, weil sie einen verdächtigen Lichtschein beobachtet hatten, der sich durch ein Ladengeschäft bewegte.

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Schon auf der Anfahrt hatten die Beamten einen Verdacht, waren sie doch vor einigen Wochen schon einmal zu demselben Geschäft gerufen worden. Der Verdacht bestätigte sich: Die Polizisten trafen keinen Einbrecher, sondern einen beleuchteten Staubsaugerroboter, der seine Runden drehte.

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Auch wenn in diesen Fällen Entwarnung gegeben werden konnte, betont die Brandenburger Polizei: Aufmerksame Nachbarn sind der beste Einbruchschutz.

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