Noch mehr Spinner in Brandenburg: Was das für Spaziergänger und Hunde bedeutet

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Von Monika Wendel

Berlin - Die Natur in Brandenburg "spinnt" weiter: Nach der massiven Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners ist es jetzt auch an Kiefern zu einem Befall mit einem Schädling gekommen.

Auch an Kiefern ist es in Brandenburg jetzt zum Befall mit der schädlichen Raupenart gekommen.
Auch an Kiefern ist es in Brandenburg jetzt zum Befall mit der schädlichen Raupenart gekommen.  © Patrick Pleul/dpa

Der Kiefernprozessionsspinner entwickelt sich später im Jahr als die Raupen der Nachtfalter an Eichen, löst aber auch Gesundheitsbeschwerden aus. 

In Neuruppin sei aktuell ein vermehrtes Auftreten beobachtet worden, teilte der Landkreis Ostprignitz-Ruppin mit.

Der Hauptgefährdungszeitraum erstrecke sich für den Eichenprozessionsspinner von Mai bis Juli, für den Kiefernprozessionsspinner von Juli bis August.

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Auch die Brennhaare dieser Raupen bei Kiefern können Hautreizungen und allergische Symptome auslösen.

Die Nester sind häufiger am Boden zu finden - der Eichenprozessionsspinner bleibt dagegen am Baum.

Der Kiefernprozessionsspinner unterscheidet sich vom Eichenprozessionsspinner (im Bild) durch eine orangefarbene Rückenfärbung.
Der Kiefernprozessionsspinner unterscheidet sich vom Eichenprozessionsspinner (im Bild) durch eine orangefarbene Rückenfärbung.  © Patrick Pleul/dpa

Auch für Hunde besteht Gefahr durch Kiefernprozessionsspinner

Hunde können beim Schnüffeln große Mengen der gefährlichen Brennhaare aufnehmen.
Hunde können beim Schnüffeln große Mengen der gefährlichen Brennhaare aufnehmen.  © Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

Auch im Landkreis Teltow-Fläming wurde zur Vorsicht wegen des Befalls von Kiefern aufgerufen.

Das Amt Brück meldete vor Kurzem, besonders in den Waldgemeinden Borkheide und Borkwalde seien vermehrt langhaarige Raupen auf den Bäumen und dem Boden zu beobachten, welche in langen Prozessionen - also Ketten - unterwegs seien.

Für Hunde besteht eine Gefährdung, da sich die Brennhaare am Boden verteilten und die Tiere durch Schnüffeln große Mengen in ihre oberen Atemwege aufnehmen könnten, hieß es vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin.

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Auch in Vorjahren war es in Waldgebieten zu Kahlfraß durch die Raupen des Kiefernspinners gekommen. Brandenburgs Wälder sind von Kiefern geprägt.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa, Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa (Bildmontage)

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