Premiere in Brandenburg: Spezialisten entfernen Nest der Asiatischen Hornisse

Von Monika Wendel

Eisenhüttenstadt - Erstmals ist am Freitag in Brandenburg ein Nest der Asiatischen Hornisse beseitigt worden.

In Eisenhüttenstadt ist unter dem Dachvorsprung eines Bürogebäudes das erste Nest der Asiatischen Hornisse gefunden worden.  © Jens Kalaene/dpa

Der Einsatz mit Spezialausrüstung an einem Dachvorsprung in Eisenhüttenstadt war laut Imkerverband erfolgreich. 

"Das Nest ließ sich ganz gut entfernen [...]", sagte Imker Holger Ackermann. Falls es das einzige Nest in der Region gewesen ist, dürfte die Asiatische Hornisse für diese Saison Geschichte sein.

Zunächst mussten Kunststoffsäcke über das Nest gestülpt werden. Die Hornissen kamen dann in eine Art Kühltasche, sodass die Tiere träge wurden. Nach zwei Tagen in einer Tiefkühltruhe seien die Hornissen tot.

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Die Asiatische Hornisse ist eine eingeschleppte Art, die in Deutschland nicht heimisch ist. Allerdings ist der Eindringling im Süden und Westen Deutschlands schon länger verbreitet und wird bekämpft.

Die Hornissen-Art gilt als Gefahr für die Artenvielfalt, vor allem für Honigbienen. Für Menschen stellt eine einzelne Asiatische Hornisse in der Regel keine Gefahr dar.

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Imker Holger Ackermann (v.l.n.r.) hat das Nest gemeinsam mit den Hornissen-Spezialisten Daniel Leppert und Jochen Andrees entfernt.  © Jens Kalaene/dpa
Die Hornissen sind in einer Art Kühltasche gefangen.  © Jens Kalaene/dpa

Aber es ist Vorsicht angebracht: Die Tiere könnten ihre Nester, die sie etwa an Carports, Schuppen, Garagen oder Scheunen anlegten, bei Störungen aggressiv verteidigen, teilte das Agrar- und Umweltministerium mit.

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