Hitler-Büsten nach Brand in Gaststätte im Spreewald entdeckt

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Von Marc-Oliver von Riegen

Cottbus/Burg (Spreewald) - Nach dem Brand eines Lokals in Burg im Spreewald hat die Polizei einen mutmaßlichen Brandstifter und Versicherungsbetrüger in Cottbus festgenommen.

Die Polizei stellte in dem abgebrannten Lokal Unterlagen sicher.
Die Polizei stellte in dem abgebrannten Lokal Unterlagen sicher.  © Polizeidirektion Süd/Polizeipräsidium Brandenburg/dpa

In den Wohn- und Geschäftsräumen des 43-jährigen deutschen Tatverdächtigen hätten die Beamten bei Durchsuchungen auch Bilder und Büsten von Adolf Hitler sowie eine Uniform aus der Nazi-Zeit gefunden, teilte die Polizei mit.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Cottbus und der Kripo hätten ergeben, dass es sich offensichtlich um vorsätzliche Brandlegung und möglichen Versicherungsbetrug handelt.

Nach dem Brand der Gaststätte im November 2025 hatten die Staatsanwaltschaft Cottbus und die Kriminalpolizei am vergangenen Montag Gebäude in Cottbus und Burg durchsucht.

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Die Ermittler stellten laut Polizei Dokumente, Computertechnik, beim Brand beschädigte Gegenstände, Drogen und ein vermutlich gestohlen gemeldetes Motorrad sicher. Sie fanden dabei auch die sogenannten Devotionalien mit Verbindung zum Nationalsozialismus.

Der Tatverdächtige wurde demnach ebenfalls am Montag festgenommen. Ein Haftrichter am Amtsgericht Cottbus habe Haftbefehl gegen den Mann erlassen, teilte die Polizei mit. Der Mann sei in ein Gefängnis gebracht worden. Die Staatsanwaltschaft Cottbus und die Polizeidirektion Süd ermitteln weiter in dem Fall.

Titelfoto: Polizeidirektion Süd/Polizeipräsidium Brandenburg/dpa

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