Von Hannan el Mikdam-Lasslop, Thorsten Meiritz
Nauen (Havelland) - Am Dienstagabend ist ein Motorradfahrer im brandenburgischen Nauen tödlich verunglückt.
Wie ein Sprecher der Polizei sagte, fuhr der Mann vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Berliner Straße, als er mit seiner Suzuki eine Mittelinsel berührte.
Den Angaben zufolge verlor er daraufhin die Kontrolle über das Motorrad und prallte gegen ein Verkehrsschild. Zuerst hatte die "B.Z." berichtet.
Nach Informationen vom Unfallort soll der Biker mit mehr als 120 km/h durch die geschlossene Ortschaft gerast sein. Ein Anwohner sprach demzufolge von einer "mörderischen Geschwindigkeit".
Er sei mit enormer Wucht gegen das Schild geschleudert worden und anschließend regungslos auf der Straße liegen geblieben. Die Maschine selbst soll sogar erst etwa 100 Meter weiter zum Stillstand gekommen sein.
Laut Polizei war der Fahrer gegen 22.30 Uhr unterwegs, als es zu dem Unfall kam. Rettungskräfte versuchten, den Verletzten zu reanimieren, hatten aber keinen Erfolg. Den Angaben zufolge starb er noch am Unfallort.
Genauere Angaben zur Identität des Motorradfahrers machte die Behörde zunächst nicht. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.