CWE aus CDU-Sicht überfordert: Braucht Chemnitz einen Wirtschaftsbürgermeister?

Chemnitz - Die CDU-Fraktion will die Wirtschaftsförderung, die aktuell in den Händen der CWE liegt, neu aufstellen. Scharfe Kritik gibt es für CWE-Chef Sören Uhle, der das mögliche Kaufhof-Aus nach Ansicht der Fraktion auf die leichte Schulter nimmt.

CWE-Chef Sören Uhle (44) hatte sich etwas leichtfüßig zum Kaufhof-Aus geäußert.
CWE-Chef Sören Uhle (44) hatte sich etwas leichtfüßig zum Kaufhof-Aus geäußert.  © Kristin Schmidt

"Ich glaube, wir haben die CWE in den letzten Jahren mit zu vielen Aufgaben überfordert. Der Fokus auf die Wirtschaft ist abhanden gekommen. Wir müssen überlegen, ob sich in Zukunft nicht die Verwaltung wieder um das Thema kümmert", so der Fraktionsvorsitzende Tino Fritzsche (57).

Auch der Posten des Wirtschaftsbürgermeisters sei Teil einer "groben Idee". Damit wäre die Wirtschaftsentwicklung wieder Chefsache und läge nicht mehr in der Verantwortung des Tochterunternehmens CWE.

Deren Chef Sören Uhle (44) war mit seiner Aussage zum Thema Kaufhof in die Kritik geraten. TAG24 sagte er unter anderem: "Es wird nicht das letzte Kapitel in punkto Einkauf in der Innenstadt sein."

Tino Fritzsche (57, CDU) fordert in Sachen Wirtschaftsentwicklung ein Umdenken.
Tino Fritzsche (57, CDU) fordert in Sachen Wirtschaftsentwicklung ein Umdenken.  © Sven Gleisberg

Tino Fritzsche: "Diese leichtfüßige Aussage hat uns geschockt. Solange es eine Chance gibt, den Standort Chemnitz irgendwie zu retten, müssen wir diese ergreifen." 

Titelfoto: Kristin Schmidt, Sven Gleisberg

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