Neue Chefin für Chemnitz' Kultur-Zukunft
Chemnitz - Neue Chefin für die Kulturhauptstadt: Josephine Hage (43) übernimmt das Ruder!
Ab dem 1. Oktober rückt Hage in die Geschäftsführung der Kulturhauptstadt gGmbH auf und arbeitet zunächst noch mit Andrea Pier (56) und Stefan Schmidtke (57) zusammen, die zum Jahresende planmäßig ausscheiden.
Hage kennt das KuHa-Projekt wie kaum eine andere: Seit 2020 ist sie mittendrin, präsentierte das Programm vor Europas Jury und steuerte als Kuratorin das Großprojekt "Makers, Business & Arts".
Die gebürtige Weimarerin studierte Staatswissenschaften und Philosophie in Erfurt und Essex und ist ausgebildete EU-Projektmanagerin. Seit 2017 arbeitet sie in Chemnitz für "Kreatives Sachsen" und holte mit ihrem Team für die Initiative "Maker-Advent" sogar den Deutschen Tourismuspreis in die Stadt.
"Chemnitz und die Region haben 2025 ein neues Kapitel geschrieben. Wir sind auf dem Weg in dieses besondere Jahr zusammengewachsen und haben erlebt, was wir gemeinsam schaffen können", sagt Hage.
"Diese Energie und das Vertrauen ineinander brauchen wir auch in Zukunft. Kultur und Kreativität sind der Herzschlag, der nicht nur Menschen verbindet, sondern uns auch weiterhin in Europa sichtbar macht."
CtheUnseen-Biennale, Volunteer-Programm und Purple Path gehören zu Josephine Hages Aufgaben
Ab 2027 hat sie dann allein das Sagen. "Sie ist damit verantwortlich für die Umsetzung der Legacy-Strategie, insbesondere für die CtheUnseen-Biennale, die Weiterentwicklung des Volunteer-Programms, die Mikroprojekte und Kooperationen zwischen der Stadt Chemnitz und der Region im Zuge des Purple Path", teilt die Stadtverwaltung mit. Ihr Vertrag läuft über drei Jahre.
OB Sven Schulze (54, SPD): "Mit Josephine Hage legen wir die Geschäftsführung ab Herbst in die Hände einer erfahrenen Kulturmanagerin und lokal wie überregional und europäisch hervorragend vernetzten Persönlichkeit."
"Ich schätze Josephine Hage als engagierte und positive Botschafterin für unsere Stadt und die Region", so Schulze abschließend.
Titelfoto: Walter A. Müller-Wähner
