Wer zahlt für Chemnitz' Kulturhauptstadtjahr-Zukunft?

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Chemnitz - Chemnitz arbeitet an der Zeit nach dem Kulturhauptstadtjahr, doch ausgerechnet bei der Finanzierung der geplanten Legacy-Struktur bleiben zentrale Fragen offen.

Der Garagencampus ist eine der Interventionsflächen, die langfristig erhalten bleiben sollen.
Der Garagencampus ist eine der Interventionsflächen, die langfristig erhalten bleiben sollen.  © Ralph Kunz

Fest steht: Die bisherige KuHa-Gesellschaft soll in eine Legacy-Gesellschaft überführt werden. Ein konkreter Zeitpunkt dafür wird jedoch nicht genannt: "Die 'Überführung' ist ein laufender Prozess bei gleichzeitig laufendem Betrieb", so eine Stadtsprecherin.

"Derzeit wird das Kulturhauptstadtjahr abgerechnet, das Theaterfestival 'Theater der Welt' vorbereitet und die ersten Maßnahmen der Legacy (z. B. Open Calls etc.) umgesetzt."

Auch finanziell gibt es bislang nur einen Rahmen. Laut Stadt sind ab 2026 jährlich bis zu zwei Millionen Euro vorgesehen. Damit sollen vor allem Pflichtaufgaben abgesichert werden, etwa die Bewirtschaftung der Hartmannfabrik, die Pflege von Interventionsflächen (Stadtwirtschaft und Garagencampus) und "Purple Path".

Nach dem Kulturhauptstadtjahr: Was wird aus den "Chemnitz 2025"-Leuchtreklamen?
Chemnitz 2025 Kulturhauptstadt Nach dem Kulturhauptstadtjahr: Was wird aus den "Chemnitz 2025"-Leuchtreklamen?

"Diese Ausgaben fallen entweder in der Stadt Chemnitz und/oder in der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gGmbH an", heißt es weiter aus dem Rathaus.

Eine konkrete Zuschusshöhe kann die Stadt dennoch nicht beziffern. Der Grund: Der Wirtschaftsplan der Gesellschaft werde derzeit erst erarbeitet.

Die Bewirtschaftung der Hartmannfabrik ist eine wesentliche Aufgabe der Legacy-Gesellschaft.
Die Bewirtschaftung der Hartmannfabrik ist eine wesentliche Aufgabe der Legacy-Gesellschaft.  © Sven Gleisberg
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Weitere Mittel, etwa vom Freistaat oder aus Förderprogrammen, sind noch nicht verbindlich zugesagt. Wie langfristig die Finanzierung des KuHa-Vermächtnisses gesichert werden soll, bleibt auf Nachfrage ebenfalls offen.

Titelfoto: Ralph Kunz

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