Werke von Osmar Osten und Jan Kummer: Kunst aus Chemnitz wird jetzt Teil des "Purple Path"

Chemnitz - Der Kunst- und Skulpturenweg "Purple Path" zur Kulturhauptstadt entwickelt sich rasant: Fast wöchentlich wird eine neue Skulptur in einer der 38 teilnehmenden Kommunen der Region eingeweiht.

Künstler Jan Kummer (59).
Künstler Jan Kummer (59).  © Eric Münch

Auch zwei Künstler aus Chemnitz sind jetzt neben nationalen und internationalen Künstlern dort vertreten.

Es handelt sich dabei um Osmar Osten (65) und Jan Kummer (59). Bereits am kommenden Samstag wird Ostens Skulptur "Oben-Mit" auf dem Schillerplatz feierlich enthüllt.

Mit einer Höhe von rund 3,60 Metern ist das 23. Kunstwerk des "Purple Path" ein imposanter Hingucker.

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Für den gebürtigen Karl-Marx-Städter Maler und Grafiker ist es zudem eine Premiere: "Es ist das erste Kunstwerk von mir, das im öffentlichen Raum steht."

Von Künstler Osmar Osten (65) wird erstmals ein Kunstwerk im öffentlichen Raum zu bestaunen sein.
Von Künstler Osmar Osten (65) wird erstmals ein Kunstwerk im öffentlichen Raum zu bestaunen sein.  © Kristin Schmidt
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Die guten Geister des Erzgebirges

Passend zur Heimat: Die Skulptur auf dem Schillerplatz ist mit Engeln, Bergleuten und Nussknackern verziert.
Passend zur Heimat: Die Skulptur auf dem Schillerplatz ist mit Engeln, Bergleuten und Nussknackern verziert.  © Kristin Schmidt

Es handele sich dabei um eine Säulengruppe aus sächsischem Naturstein wie Porphyr und Sandstein. Ergänzt wird diese durch eine Marmorstele, die mit Alu-Figuren, darunter Nussknacker, Engeln und Bergleuten, verziert ist. "Es ist auch ein Denkmal für die guten Geister des Erzgebirges und somit eine Hommage an die Heimat", erklärt Osten.

Das Werk ist im Gegensatz zu anderen Arbeiten des Großprojekts, die von Museen oder Künstlern zugekauft wurden, eine Auftragsarbeit. Die Idee dazu entstand vor zwei Jahren in Zusammenarbeit mit Kurator Alexander Ochs (69).

Am Nikolaustag folgt die Einweihung von Jan Kummers Werk "Heimat Ensemble II". Der Chemnitzer Künstler, ehemaliges Mitglied der Kultband AG Geige und Mitbegründer des Clubs Atomino, widmet sich mit seinem Kunstwerk einem zentralen Thema der DDR-Geschichte, der Mangelwirtschaft.

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Es wird künftig an der Hauptstraße 244 in Gersdorf zu sehen sein.

Titelfoto: Bildmontage: Kristin Schmidt, Eric Münch

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