Mit Drogen, Bargeld und Einhandmesser im Gepäck: Mutmaßlicher Dealer in Chemnitz geschnappt
Chemnitz - Erwischt! Bei der Kontrolle einer vierköpfigen polizeibekannten Gruppe im Chemnitzer Stadtteil Lutherviertel hatten die Beamten einen guten Riecher. Sie entdeckten einen Rucksack, dessen Inhalt einen Mann aus der Truppe ins Gefängnis brachte.
Am frühen Donnerstagmorgen bemerkten Polizisten gegen 4.15 Uhr an der Ecke Zschopauer Straße/Clausstraße eine vierköpfige Gruppe und führten bei ihnen eine Kontrolle durch. Dabei stellte sich heraus, dass die zwei Männer sowie die beiden Frauen bereits polizeibekannt und der Drogenszene zuzuordnen waren.
Im weiteren Verlauf fiel den Beamten zudem ein Rucksack auf, der nahe der Gruppe herumlag. Die Polizisten hatten einen guten Riecher: In dem Rucksack befanden sich eine Ecstasytablette, zwei Cliptütchen mit Marihuana und einer weißen Substanz.
Des Weiteren fanden sie auch 3500 Euro Bargeld, ein verbotenes Einhandmesser sowie rund 130 Gramm Crystal. Diese Menge entspricht einem Straßenverkaufswert von circa 6500 Euro.
Schnell fand sich der Besitzer unter den vier Anwesenden. "Der Rucksack konnte vor Ort einem Kontrollierten (37, Deutsch) zugeordnet werden", teilte die Polizei am Freitag mit.
Mutmaßlicher Drogendealer nach Festnahme in Haft
Der 37-jährige Deutsche wurde daraufhin vorläufig festgenommen und von den Einsatzkräften auf ein Polizeirevier gebracht. Den anderen drei Anwesenden konnte offenbar kein Vergehen nachgewiesen werden. Sie konnten nach der Kontrolle den Platz verlassen.
Auf Antrag der Chemnitzer Staatsanwaltschaft wurde der 37-jährige Tatverdächtige aufgrund des dringenden Tatverdachts von Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge am Amtsgericht Chemnitz vorgeführt.
Der Ermittlungsrichter erließ letztlich Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen, der sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt befindet.
Titelfoto: Polizei
