Polizei erwischt mehrere Suff-Fahrer

Chemnitz/Taura - Die Polizei hat in der Nacht zu Sonntag zwei Suff-Fahrer erwischt.

In Chemnitz war ein Ford-Fahrer mit rund 1,5 Promille unterwegs. In Mittelsachen hatte ein Mann bei einem Unfall 1,4 Promille intus. (Symbolbild)
In Chemnitz war ein Ford-Fahrer mit rund 1,5 Promille unterwegs. In Mittelsachen hatte ein Mann bei einem Unfall 1,4 Promille intus. (Symbolbild)  © Uli Deck/dpa

Wie die Polizei mitteilte, war ein 48 Jahre alter Ford-Fahrer am späten Samstagabend im Chemnitzer Ortsteil Ebersdorf unterwegs. Polizisten auf Streifenfahrt stoppten den Ford in der Glösaer Straße für eine Kontrolle.

"Der 48-Jährige wies dabei Ausfallerscheinungen auf, sodass ein Atemalkoholtest folgte. Dieser ergab einen Wert von knapp 1,5 Promille", so ein Sprecher der Polizeidirektion Chemnitz.

Der Deutsche musste mit zur Blutentnahme. Der Führerschein des 48-Jährigen wurde sichergestellt, und er erhielt eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Chemnitz: Großes Problem mit jungen Gewalttätern: Polizei warnt vor "gravierendem Anstieg"
Chemnitz Crime Großes Problem mit jungen Gewalttätern: Polizei warnt vor "gravierendem Anstieg"

Nur wenige Stunden später war ein weiterer betrunkener Ford-Fahrer (26) in Taura (Landkreis Mittelsachsen) unterwegs. Der 26-Jährige fuhr am frühen Sonntagmorgen auf der Hauptstraße in Richtung Claußnitz.

18.000 Euro Schaden bei Unfall

"Dabei verlor er auf der winterglatten Straße die Kontrolle über das Auto, welches nach links von der Fahrbahn abkam und gegen einen abgeparkten Chrysler stieß. Anschließend überfuhr der Ford vier Metallpoller und kam auf einem Grünstreifen zum Stehen", berichtet die Polizei.

Der junge Mann hatte Glück im Unglück. Er blieb unverletzt. Er musste aber mit zur Blutentnahme ins Krankenhaus, weil ein Atemalkoholtest einen Wert von 1,4 Promille ergeben hatte.

Bei dem Unfall entstand ein Schaden von rund 18.000 Euro. Der Führerschein des 26-Jährigen wurde sichergestellt, und der Deutsche erhielt entsprechende Anzeigen.

Titelfoto: Uli Deck/dpa

Mehr zum Thema Chemnitz Crime: