Die ersten werden schon gebacken: Weihnachtsstollen werden wieder teurer!

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Chemnitz - Wirkt sich die Corona-Pandemie auch auf die Stollenpreise aus?

Das Stollenbacken erfordert noch echte Handarbeit.
Das Stollenbacken erfordert noch echte Handarbeit.  © Bernd März

Genau kalkuliert haben die Bäcker der Region noch nicht, denn vielerorts startet die Produktion traditionell erst nach dem Reformationstag am 31. Oktober.

Martina Hübner (63), Geschäftsführerin der Annaberger Backwaren, rechnet nur mit einer moderaten Preisanpassung. Aktuell kostet der 1500-Gramm-Stollen im Geschenkkarton (inklusive Stollenkalender) 26,50 Euro.

"Aufgrund von stark gestiegenen Rohstoff-, Personal- und Logistikkosten waren in den vergangenen Jahren Preisanpassungen leider unumgänglich."

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Zudem kosteten "echtes Handwerk und gute Lebensmittel einfach mehr als industriell gefertigte Massenware". Hinzu kämen steigende Energiekosten.

Das bestätigt auch Gerd Nestler von der Erzgebirgischen Stollenbäckerei Nestler: "Neben den steigenden Mindestlöhnen treffen uns die hohen Preise für Gas, Wasser und Strom am härtesten", sagt er. Und wenn im nächsten Jahr noch die Umweltumlage hinzukommt, "müssen all die Kosten umgelegt werden".

Bäckermeister Gerd Nestler zeigt uns seinen saftigen Rosinenstollen.
Bäckermeister Gerd Nestler zeigt uns seinen saftigen Rosinenstollen.  © Heinz Patzig
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Eine Preisexplosion müssen Stollenliebhaber aber nicht befürchten: "Jeder wird sich seinen Stollen leisten können", sagt Thomas Rolle (64), Vorstandsmitglied des Stollenverbands Erzgebirge.

Titelfoto: Bernd März

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