Großbrand in Mittelsachsen! Feuerwehr rettet "Wunderbare Weihnachtswelt"

Strocken - Großfeuer im Weihnachtsland! Bei einem Großbrand im mittelsächsischen Strocken bei Döbeln ist eine Scheune der "Wunderbaren Weihnachtswelt" niedergebrannt. Die Ausstellungsgebäude konnten in letzter Minute von der Feuerwehr gerettet werden.

Nachdem die anderen Gebäude gesichert waren, ließ die Feuerwehr die Scheune kontrolliert abbrennen.
Nachdem die anderen Gebäude gesichert waren, ließ die Feuerwehr die Scheune kontrolliert abbrennen.  © LausitzNews/Erik-Holm Langhof

Seit nunmehr 20 Jahren lässt sie ab dem Spätherbst nicht nur Kinderaugen erstrahlen - die "Wunderbare Weihnachtswelt" im Großweitzschener Ortsteil Strocken.

Die liebevoll gestaltete Verkaufsausstellung mit Theater, Gastronomie und Modellbahnanlage zog bis zum Beginn der Corona-Pandemie jedes Jahr tausende Besucher an.

Nach der Zwangspause im letzten Jahr muss die Betreiber-Familie Munz nun eine weitere Katastrophe verkraften. Auf dem Dachboden einer Scheune ihres 130 Jahre alten Vierseitenhofes brannte am Mittwochmorgen aus bislang unbekannter Ursache das Gebälk.

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Binnen Minuten breiteten sich die Flammen im ganzen Bauwerk aus und drohten, auch auf die benachbarten Gebäude überzuspringen.

Blick in die Flammenhölle - nach Angaben der Polizei entstand ein Schaden von mehreren Hunderttausend Euro.
Blick in die Flammenhölle - nach Angaben der Polizei entstand ein Schaden von mehreren Hunderttausend Euro.  © Sven Bartsch

Glück im Unglück: Scheune wurde erst vor wenigen Tagen leergeräumt

Die Scheune stand nach Angaben der Eigentümer-Familie zum Zeitpunkt des Brandes leer und sollte umgebaut werden.
Die Scheune stand nach Angaben der Eigentümer-Familie zum Zeitpunkt des Brandes leer und sollte umgebaut werden.  © Sven Bartsch

Zum großen Glück für die Weihnachtswelt war die Großweitzschener Feuerwehr ebenso schnell. Mit Unterstützung der Wehren aus Leisnig und Döbeln gelang es den Männern, das Feuer auf die Scheune begrenzt zu halten.

"Drohen die Flammen auf andere Gebäude überzuspringen, sichern wir immer zuerst diese mit Wasser", beschreibt Ortswehrleiter Marc Bohnstedt das Vorgehen.

Während die ehemalige Theaterscheune nicht mehr zu retten war, konnten die Feuerwehrleute die eigentliche Weihnachtswelt mit all ihren kostbaren Requisiten vor Unheil bewahren.

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Wie Betreiber Hans-Georg Munz (58) im Telefonat mit TAG24 erklärte, war die niedergebrannte Scheune erst vor wenigen Tagen wegen eines geplanten Umbaus leergeräumt worden.

Titelfoto: Sven Bartsch, LausitzNews/Erik-Holm Langhof

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