Kinder stellen Turn-Legenden in Chemnitz knallharte Fragen

Chemnitz - Was können die Größten des Kunstturnens der nächsten Generation auf den Weg geben? Im Rahmen eines Sportprogramms haben Chemnitzer Kinder Weltmeisterin Pauline Schäfer-Betz (29) und Olympia-Sieger Fabian Hambüchen (38) in der Location Kraftverkehr knallharte Fragen gestellt - und überraschend ehrliche Antworten erhalten.

Fabian Hambüchen (38, l.) und Pauline Schäfer-Betz (29) stellten sich am Montag den Fragen des jungen Publikums.  © Kristin Schmidt

Das ging schon mal gut los. Eine der ersten Fragen, die die jungen Teilnehmer am Montag im Rahmen des Turncamps "move & improve kids" den Profis stellten, war, was ihr peinlichster Moment im Wettkampf war. Paulines selbstbewusste Reaktion: "Noch nie irgendetwas. Nur wenn ich meine Übungen nicht abrufe."

Bei Fabian Hambüchens Antwort gab es Schmunzeln: "Ich habe während der Bodenübung mal laut gefurzt", so der Olympia-Sieger von 2016 erfrischend ehrlich.

Oder was würden die beiden Ausnahmesportler machen, wenn sie sich eine andere Sportart aussuchen könnten? Hambüchen würde sich dann eher am Trampolin versuchen, aber im Bereich des Turnens bleiben. Schäfer-Betz tendiert eher zur Leichtathletik - dies sei mental weniger anstrengend.

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Der bis einschließlich Dienstag stattfindende 3-Tages-Kurs "move & improve kids" wurde von Pauline Schäfer-Betz und ihrer Schwester Helene ins Leben gerufen, um Kinder in Trainingseinheiten körperlich zu fördern, aber auch, um ihre Persönlichkeit zu stärken. Dieses Mal hat auch Reck-Legende Fabian Hambüchen beim Training mitgeholfen.

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Die kleinen Nachwuchssportler verbrachten am Montag mit den Profis den Tag.  © Kristin Schmidt
Pauline Schäfer-Betz holte 2017 am Schwebebalken Gold.  © picture alliance/dpa
Fabian Hambüchen 2005 am Reck. Er gewann 2016 olympisches Gold.  © picture-alliance/ dpa/dpaweb

Die größten Herausforderungen im Sport hatten für Hambüchen und für Schäfer-Betz mit ihren Verletzungen zu tun. Und auch hier gab es eine klare Ansage an das junge Publikum: "Sich immer wieder zurückzuerinnern, warum wir diesen Sport machen." Und das sei in erster Linie Spaß.

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