Tierische "Körperwelten" lösen Original-Schau in Chemnitz ab
Chemnitz - Kaum verabschiedet sich die Ausstellung "Körperwelten & Der Zyklus des Lebens" Ende Juni aus Chemnitz, steht der nächste Publikumsmagnet bereit: Am 24. Juli zieht "Körperwelten der Tiere" in die Markthalle ein.
Von einer winzigen Maus bis zur sechs Meter hohen Giraffe: Mehr als 100 Exponate geben den Blick frei auf das, was sonst verborgen bleibt. Ohne Fell, Federn oder Haut werden Nervensystem, Knochenbau, Muskulatur und Organe von heimischen und exotischen Tieren sichtbar.
Das Highlight: Elefantenkuh "Samba" - "mit einer Länge von sechs Metern und einer Höhe von 3,50 Metern das gewaltigste Lebewesen, das je plastiniert wurde", heißt es vom Veranstalter.
"64.000 Arbeitsstunden, vier Tonnen Silikon und 40.000 Liter Aceton benötigte das Team um Gunther von Hagens, um den Elefanten wiederauferstehen zu lassen."
Ebenfalls zu sehen sind ein 200 Kilogramm schwerer Gorilla, ein mächtiger Braunbär und eine über fünf Meter hohe Giraffe.
Die Veranstalter wollen mit der Ausstellung den Blick für die Schönheit und Verletzlichkeit der Natur schärfen. Sie betonen: "Kein Tier wurde zum Zweck der Plastination getötet. Sämtliche erforderlichen Genehmigungen für geschützte Tierarten liegen dem Institut für Plastination vollständig vor."
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Die Tier-Ausstellung wird bis zum 31. Januar 2027 zu sehen sein. Öffnungszeiten: werktags von 9 bis 18 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr. Tickets: ab 14 Euro.
Titelfoto: Bildmontage: PR/Körperwelten, dpa/Christian Charisius
