23 Kilometer durchs Zschopautal: So lief der Sachsen-Dreier 2026

Döbeln/Waldheim - Der Sachsen-Dreier ging in diesem Jahr in seine 42. Auflage. Er gehört damit zu den festen Größen im regionalen Wanderkalender. Die Strecken führten von Döbeln aus entlang der Mulde und Zschopau bis in Richtung Talsperre Kriebstein. Geboten wurden unterschiedliche Distanzen für verschiedene Erlebnisse.

Bereits am Start herrschte reger Betrieb: In Döbeln konnten Teilnehmer noch kurzfristig Startkarten für vier Euro erwerben, bevor es auf die Strecke ging.  © Calvin Schröder

Ich entschied mich für die rund 23 Kilometer lange Strecke von Döbeln nach Waldheim. Um 9.30 Uhr fiel für mich der Startschuss.

Zu Beginn war es noch etwas kühl, doch schon nach wenigen Kilometern wurde es angenehm warm. Bis auf einen leichten Wind, der zwischendurch für willkommene Abkühlung sorgte, blieben die Bedingungen den ganzen Tag über ideal zum Wandern.

Die Strecke zeigte sich zunächst von ihrer entspannten Seite. Die Wege waren gut zu laufen, die Landschaft abwechslungsreich - immer wieder ging es entlang des Wassers oder durch kleinere Ortschaften.

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Positiv fiel die Beschilderung auf: Die Strecke war durchgehend klar markiert, sodass ein Verlaufen - bis auf ganz wenige Ausnahmen - praktisch ausgeschlossen war und man sich voll auf das Wandern konzentrieren konnte.

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Bei bestem Frühlingswetter ging es über die Felder - dank klarer Beschilderung war die Orientierung entlang der Strecke jederzeit problemlos.  © Montage: Calvin Schröder

Nach ruhigem Beginn folgte deutlich anspruchsvollerer Abschnitt

Gut besucht: Am Verpflegungspunkt am Kanuheim Bischofswiese herrschte reger Betrieb unter den Teilnehmern.  © Calvin Schröder

Die erste Verpflegungsstation befand sich am Kanuheim Bischofswiese. Danach folgte allerdings ein deutlich längerer Abschnitt ohne weitere Versorgung.

Ein Highlight der Strecke war das Limmritzer Viadukt. Dort war bereits die nächste Verpflegungsstation zu sehen - diese lag allerdings nicht auf der Route. Für viele dürfte das ein kleiner, "gemeiner" Moment gewesen sein.

Richtig anspruchsvoll wurde es erst im späteren Verlauf. Rund um Kilometer 15 wartete ein Abschnitt, der es in sich hatte: ständiges Auf und Ab, dazu ein sehr schmaler Weg, auf dem die Teilnehmer stellenweise nur hintereinanderlaufen konnten. Links ging es teils steil hinunter in Richtung Bahnschienen.

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Gerade für Teilnehmer, die die Gegend nicht kennen, kam die Situation vielleicht etwas überraschend. Eine Sicherung gab es nicht - insbesondere mit Kindern war hier erhöhte Aufmerksamkeit gefragt.

Die Anstrengung lohnte sich jedoch: Als Belohnung wartete der Aussichtspunkt "Bankrottmeile", der für einen der schönsten Momente der Strecke sorgte.

Erst der schmale, anspruchsvolle Pfad - dann der Blick ins Tal: Einer der schönsten Momente der Strecke.  © Montage: Calvin Schröder

Gut versorgt ging es auf die letzten Kilometer rund um Waldheim

Stärkung am Diedenhainer Viadukt: Die Verpflegungsstation versorgte die Teilnehmer mit Brot, Aufstrich und Getränken - und das in großen Mengen.  © Calvin Schröder

Nach dem Abstieg über den Stufenberg - der seinem Namen alle Ehre macht - wurde mit dem Verpflegungspunkt am Diedenhainer Viadukt die nächste Pause möglich.

Wie stark das Angebot dort genutzt wurde, zeigte sich direkt vor Ort.

Ein Helfer berichtete, dass im Laufe des Tages bereits rund 40 Brote, 16 kleine Eimer Schmalz sowie zahlreiche Gläser Gurken und Marmelade verbraucht wurden - und das allein an diesem Verpflegungspunkt.

Es folgte eine letzte Runde um die Stadt, die noch einmal über schmalere und naturbelassene Wege führt, ehe es schließlich zurück ins Zentrum und zum Ziel auf dem Markt ging.

Anschließend hieß es noch einmal: Anstehen und warten, bis die Urkunden ausgegeben werden.

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Kurz vor dem Ziel: Die Teilnehmer erreichen über die Brücke das Zentrum von Waldheim.  © Calvin Schröder

Rund 23 Kilometer zeigen: Der Sachsen-Dreier ist gut machbar und dennoch abwechslungsreich

Der Sachsen-Dreier überzeugte auch in seiner 42. Ausgabe mit einer abwechslungsreichen Strecke und einer gelungenen Mischung aus Natur und Bewegung.

Die rund 23 Kilometer lange Route war insgesamt sehr gut machbar - auch wenn die Füße am Ende etwas spürbar waren.

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