Alte Schule in Chemnitz wird umgebaut: Hier entstehen neue Wohnungen
Chemnitz - Aus alt mach neu: Aktuell wird die ehemalige Reinhold-Dahlmann-Schule in Chemnitz-Markersdorf umgebaut - auf dem Areal sollen Wohnquartiere entstehen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Eigentümer verlassene Areale mit Geschichte im Stadtgebiet auf Vordermann bringt.
Zurzeit ist das Gelände um die Max-Müller-Straße, die Meinersdorfer Straße und die Markersdorfer Straße im Chemnitzer Süden noch eine große Baustelle, seitdem die Arbeiten im vergangenen Jahr dort begannen.
Zu den Maßnahmen gehört der Umbau des unter Denkmalschutz stehenden Schulgeländes, sowie die ehemalige Turnhalle und ein Neubau. Dabei soll der Denkmalcharakter des 140 Jahre alten Gebäudes erhalten bleiben.
Christoph Schmidt (59) ist einer der drei Bauleiter für das Areal. Die Arbeiten gehen gut voran. Aktuell wird sich dem Dach gewidmet: "Die Dacharbeiten an der Max-Müller-Straße werden diesen Sommer fertiggestellt", erklärt Schmidt.
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Insgesamt 71 Wohnungen sind geplant
Es ist geplant, dass der Dachstuhl in den kommenden 14 Tagen fertig gebaut wird. Insgesamt 71 Wohnungen sollen auf der 5200 Quadratmeter großen Fläche entstehen (Kostenpunkt: rund 30 Millionen Euro).
Der Eigentümer, die GRK-Gruppe aus Leipzig, hatte bereits das Hauptgebäude des Kulturpalastes in Rabenstein zu Wohnquartieren umgebaut - ohne den geschichtsträchtigen Charakter zu beeinträchtigen.
GRK-Chef Peter Wolf (49) freut sich, "mit dem Dahlmann Carré einen weiteren historischen Baukörper in attraktiven Wohnraum umzuwandeln." Mit einer Fertigstellung des Komplexes rechnen die Bauherren im 2. Quartal 2027.
Titelfoto: Bildmontage: GRK Projektmanagement, Nikolay Pershin (2)