Alte Technik soll gegen Chaos auf Zugstrecke Chemnitz-Leipzig helfen
Chemnitz/Leipzig - Jetzt muss alte Technik wieder Löcher im Fahrplan stopfen.
Nach heftiger Kritik der Politik an der Bahnverbindung zwischen Chemnitz und Leipzig mietete die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) zwei gebrauchte Doppelstockwagen plus Diesellok an.
Bis März 2024 sollen die zwei roten Wagen plus Steuerwagen mit 306 Plätzen zwischen den sächsischen Metropolen verkehren und den Fahrplan stabilisieren. Das hatte auch der VMS nach Zugausfällen und Verspätungen gefordert. Der Doppelstockzug verkehrt zwölfmal täglich.
Verwirrung gab es zuletzt um die Akkuzüge zwischen Chemnitz und Leipzig sowie nach Annaberg-Buchholz (Erzgebirge). Angeblich würde sich die Auslieferung verzögern.
Dem widerspricht VMS-Sprecher Falk Ester (55) und verweist auf eine Mitteilung von September. Darin hatte Geschäftsführer Mathias Korda (44) angekündigt: "Die ersten VMS-Akkuzüge werden im Sommer ausgeliefert. Spätestens Ende 2024 sollen alle Fahrzeuge die Diesel-Reisezugwagen ablösen."
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