Auf dem Chemnitzer Kaßberg gibt's jetzt ein neues Wasserspiel

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Chemnitz - Tonnenschwere Steine, die sich mittels Wasser bewegen: In der "Tanzenden Siedlung" an der Kaßbergauffahrt in Chemnitz gibt es seit Freitag ein neues Wasserspiel. Der "Tanzende Brunnen" soll ein Begegnungsort für Bewohner des Viertels werden.

Die Installation "Tanzende Steine" wurde am Freitag in der "Tanzenden Siedlung" eingeweiht.
Die Installation "Tanzende Steine" wurde am Freitag in der "Tanzenden Siedlung" eingeweiht.  © Kristin Schmidt

Punkt 14 Uhr wurde die aus drei Steinen bestehende Anlage eingeschaltet. Ringo Lottig (56) von der Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft: "Jeder Stein wiegt ungefähr drei Tonnen."

Durch die Brunnenanlage fangen die Steine jedoch scheinbar mühelos an zu rotieren. "Die Steine werden durch Wasserdruck bewegt, mittels eines hydrostatischen Gleitlagers."

Die "tanzenden" Steine wurden bereits im vergangenen Jahr fertig, allerdings wegen der Winterperiode erst in diesem Frühjahr in Betrieb genommen.

Ringo Lottig (56, l.) von der Siedlungsgemeinschaft und Baubürgermeister Michael Stötzer (49, Grüne) freuen sich über die Anlage.
Ringo Lottig (56, l.) von der Siedlungsgemeinschaft und Baubürgermeister Michael Stötzer (49, Grüne) freuen sich über die Anlage.  © Kristin Schmidt
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Entworfen wurde die Anlage vom Münchner Bildhauer Christian Tobin (66), der 1983 die weltweit ersten Kugelbrunnen entworfen hatte. Seine Wasserkunst können Schaulustige auch in anderen Ländern sehen.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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