Bunt und begehbar: Chemnitz bekommt knallige Kunst-Möbel zum Anfassen

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Chemnitz - Sie sollen die Stadt lebenswerter machen und den öffentlichen Raum aufwerten: Seit Montag entstehen entlang der Chemnitzer Kreativachse künstlerisch gestaltete Stadtmöbel. Ob in Apricot, Flieder oder Hellgrün - die sogenannten Highlights fallen schon von Weitem auf.

Marcus Bauerfeind (43), Leiter der Kreativachse, freut sich über die Landmarken.
Marcus Bauerfeind (43), Leiter der Kreativachse, freut sich über die Landmarken.  © Uwe Meinhold

"Die Idee entstand bereits im Oktober 2023", sagt Marcus Bauerfeind (43), Projektleiter der Kreativachse.

Die Skulpturen sollen vor allem dazu beitragen, die sogenannte Kreativachse sichtbarer zu machen und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.

"Außerdem dienen die Highlights als Sitz-, Spiel- und Begegnungsflächen. Auch als Bühne können sie wunderbar genutzt werden", erklärt der 43-Jährige weiter.

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Die Highlights befinden sich an der Ecke Mühlenstraße/Georgstraße, auf dem Edeka-Vorplatz an der Georgstraße sowie an der Augustusburger Straße.

"Ende Juli wird noch eine vierte Skulptur vor der Stadtwirtschaft aufgebaut", kündigt Bauerfeind an.

Die Projektbeteiligten Marcus Bauerfeind (43), Markus Zull (42), Maximilian Funk (28) und Sascha Henken (37, v.l.) an dem Highlight am Edeka-Vorplatz.
Die Projektbeteiligten Marcus Bauerfeind (43), Markus Zull (42), Maximilian Funk (28) und Sascha Henken (37, v.l.) an dem Highlight am Edeka-Vorplatz.  © Uwe Meinhold
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Design trifft Funktion – Chemnitz setzt auf kreative Unikate im XXL-Format

Auch an der Ecke Mühlen-/Georgstraße sowie an der Augustusburger Straße stehen Highlights.
Auch an der Ecke Mühlen-/Georgstraße sowie an der Augustusburger Straße stehen Highlights.  © Uwe Meinhold

Entworfen wurden die Objekte vom Gestaltungsteam Kollektiv Plus X aus Leipzig/Halle. Die Herstellung übernahm das Berliner Metallbauunternehmen ErtlundZull.

Bei den Landmarken handelt es sich um individuelle Sonderanfertigungen, die speziell für Chemnitz konzipiert wurden.

"Zwischen 2,30 und 3,91 Meter hoch sind diese multifunktionalen Landmarken", so Maximilian Funk (28) vom StadtLabor aus Leipzig. Das Planungsbüro führte die Konzeption durch und begleitete die Umsetzung.

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"Die Skulpturen bestehen aus Edelstahl", ergänzt Sascha Henken (37) von Kollektiv Plus X. Das Projekt wird zu zwei Dritteln Bund finanziert und zu einem Drittel von der Stadt Chemnitz.

Bei der Gestaltung konnten Bürger ihre Ideen und Wünsche einbringen. Den Projektbeteiligten ist es wichtig, dass die Highlights auch über das Jahr 2025 hinaus wirken.

Titelfoto: Uwe Meinhold

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