Chemnitz: Darum dauert der Abriss der Esse noch bis mindestens Mai

Chemnitz - Vom einst 225 Meter hohen Schornstein des Heizkraftwerks Süd in Altchemnitz ist inzwischen kaum noch etwas übrig. Eigentlich sollte der Rückbau im März abgeschlossen sein. Doch die Arbeiten in Chemnitz dauern länger als geplant.

Aktuell steht noch ein Teil der alten Esse: Im Mai soll auch der Rest verschwunden sein.  © Ralph Kunz

"Anfang dieser Woche wurde der seit Dezember 2025 auf dem Schornstein befindliche Bagger runtergehoben und eine Abrisszange an einem Kran montiert, mit deren Hilfe die restlichen rund 15 Meter Schornstein abgetragen werden", erklärt eine Sprecherin von eins energie den aktuellen Stand.

Dieser Arbeitsschritt hätte ursprünglich schon früher erfolgen sollen. Noch im vergangenen Frühjahr hieß es, im März 2026 sei man fertig.

Das Ende der Arbeiten verschiebe sich nun in den Mai. "Aufgrund von speziellen Witterungsbedingungen, die die Ausführung der Arbeiten mit dem Kran nicht jederzeit möglich machten, hat sich der Ablauf geringfügig verzögert", teilt eins auf Nachfrage weiter mit.

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Proteste von Anwohnern haben laut eins zu keinen weiteren Verzögerungen oder Einschränkungen geführt. Im Februar 2025 hatten die Arbeiten zwischenzeitlich deswegen ruhen müssen.

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Mittlerweile sei die Situation jedoch entspannt: "Durch eine gründliche Vorbereitung und umsichtige Ausführung konnten die Beeinträchtigungen auf ein Mindestmaß reduziert werden und es sind uns keine weiteren Beschwerden bekannt."

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