Chemnitz: Schönauer beleben ihren Rittergutpark wieder

Chemnitz - Der Chemnitzer Ortsteil Schönau braucht wieder einen Bürgertreff. Dafür spuckte ein Dutzend Mitglieder des Vereins "Gemeinsam in und für Schönau" am Wochenende in die Hände, entrümpelte das Areal jenseits der Straßenbahn-Wendeschleife von Müll und Totholz. Ziel ist die Wiederherstellung des historischen Rittergutparks.

Der alte Rittergutpark soll wieder sichtbar werden: Mitglieder des Vereins "Gemeinsam in und für Schönau" begann mit den Aufräumarbeiten.
Der alte Rittergutpark soll wieder sichtbar werden: Mitglieder des Vereins "Gemeinsam in und für Schönau" begann mit den Aufräumarbeiten.  © Sven Gleisberg

Vorsitzende Yvonne Kilian (43) weiß aus Erzählungen und alten Schriften, dass der Park bis in die 50er-Jahre bestand, zusammen mit Lutherkirche und Zinnteich der Dorfkern Schönaus war. Dieser Mittelpunkt soll wieder zum Leben erwachen.

2020 machte der Verein im Rahmen der Kulturhauptstadt-Bewerbung bei der Aktion "Nimm Platz" mit, gewann eine Starthilfe von 2025 Euro für das Projekt.

In den nächsten Monaten wollen die Schönauer die alte Parkstruktur freilegen, Hinweisschilder aufstellen und einen Treff auch für Kitas und Grundschule schaffen. "Unser Traum wäre ein Café im Park", sagt Kilian.

So schön sah das alte Rittergut in Schönau einst aus.
So schön sah das alte Rittergut in Schönau einst aus.  © SLUB/Deutsche Fotothek
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Vor allem hofft der Verein auf eine leichtere Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt. "Da gab es bisher viele bürokratische Hürden für unser Projekt. Dafür hilft uns die Bürgerplattform West", freut sich Yvonne Kilian.

Titelfoto: Sven Gleisberg, SLUB/Deutsche Fotothek

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