Chemnitzer Brunnensaison: Deshalb gehen nicht alle Anlagen in Betrieb
Chemnitz - Mit der Fontäne auf dem Schlossteich hat Chemnitz den Start in die Brunnensaison eingeläutet. Als Grund für den frühen Start am Schlossteich verweist das Rathaus auf den "höheren Sauerstoffeintrag": Die stärkere Wasserbewegung soll die Ökologie des Gewässers verbessern.
Die anderen städtischen Brunnen sollen dann bis Ende Mai nach und nach sprudeln - zumindest dort, wo Technik und Becken noch mitspielen. Der Marktbrunnen soll am 30. März wieder in Betrieb gehen, das Wasserspiel auf dem Jakobikirchplatz ab 2. April und der Brunnen im Stadthallenpark ab 17. April.
Doch ganz so unbeschwert ist die neue Brunnensaison nicht: Gleich sechs der insgesamt 22 Anlagen bleiben 2026 trocken.
Betroffen sind der Brunnen am Falkeplatz, die Brunnenbecken am Seeberplatz, der große Brunnen am ehemaligen Kulturpalast Rabenstein, der "Rosenbrunnen" an der Pelzmühle sowie zwei Brunnenbecken an der Brückenstraße.
Im Rathaus heißt es zu diesen Problemfällen, die Technik sei "veraltet und nicht mehr einsatzfähig", dazu müssten die Becken saniert werden.
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Besonders bitter: Für jede einzelne Maßnahme wären mindestens mittlere bis höhere sechsstellige Summen nötig. Und bei Falkeplatz und Seeberplatz ist die Lage so schlecht, dass sogar der Abriss geprüft wird.
Titelfoto: Sven Gleisberg
