Chemnitzer Räumdienst tourt im Dauereinsatz, aber manche Hauptstraßen bleiben weiß 

Chemnitz - Heftiger Schneefall rund um den Jahreswechsel hat in Chemnitz vielerorts für glatte Straßen gesorgt. Autofahrer fragten sich, warum einige Hauptachsen zeitweise weiß blieben. Ist der Winterdienst überfordert?

Viel zu tun: Der Winterdienst muss rund 1300 Kilometer Strecke in Chemnitz frei halten.  © Ralph Kunz

Der Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ASR) widerspricht - die Lage sei zwar anspruchsvoll, aber beherrschbar gewesen.

ASR-Sprecherin Beate Bodnár: "Die Kolleginnen und Kollegen waren teils rund um die Uhr im Einsatz." Bis zu 69 Mitarbeiter halten die Chemnitzer Straßen frei.

Vorrang haben dabei unter anderem Bundes-, Staats- und Kreisstraßen innerhalb der Stadt, Buslinien, Hauptverkehrsstraßen sowie Zufahrten zu Krankenhäusern und Feuerwehren. Auch Fußgängerüberwege an wichtigen Kreuzungen, große Parkplätze und verkehrswichtige Radwege gehören dazu.

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Erst wenn diese rund 1000 Kilometer frei sind, können die etwa 300 Kilometer der untergeordneten Straßen geräumt werden.

Die Räumfahrzeuge sind auf festen Touren unterwegs, deren Umlaufzeit bei zwei bis drei Stunden liegt. Bodnár: "Wenn es während dieser Zeit weiter schneit und nicht ausreichend Fahrverkehr auf der Straße ist, damit das Tausalz seine komplette Wirkung entfalten kann, ist die Straße in kürzester Zeit wieder weiß."

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Ein Einsatzfahrzeug des Winterdienstes räumt eine zugeschneite Straße.  © Kristin Schmidt
Schneefälle hatten Chemnitz in den letzten Tage in eine Winterlandschaft verwandelt.  © Kristin Schmidt

Für kommende Schneetage sei der Winterdienst gut gerüstet: "Dazu gehört die ausreichende Planung von Fachpersonal, Streumaterial und Fahrzeugspezialtechnik."

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