Chemnitzer werden älter und weniger: Das ist die Ursache

Chemnitz - Die Chemnitzer werden älter und weniger: Ende Juni lebten laut Stadtverwaltung 250.497 Menschen mit Hauptwohnsitz in Chemnitz - 356 weniger als im Vorjahr. Das Durchschnittsalter der Einwohner ist auf 46,23 Jahre gestiegen.

Weniger Geburten: Chemnitz verlor innerhalb eines Jahres rein rechnerisch 2 023 Einwohner.  © dpa/picture alliance / Waltraud Grub

Ursache für das Schrumpfen der Bevölkerung ist die niedrige Geburtenrate. Von Juni 2025 bis Juni 2026 registrierte das Standesamt 1534 neugeborene Chemnitzer - 125 weniger als ein Jahr vorher. Gegenüber dem Rekordjahr von 2017 beträgt der Rückgang sogar mehr als ein Drittel.

Die Anzahl der Sterbefälle zwischen Juni 2025 und Juni 2026 lag bei 3557. Heißt: Weil mehr Chemnitzer starben als geboren wurden, verlor die Stadt innerhalb eines Jahres rechnerisch 2023 Einwohner.

Dieses Minus konnte die leicht positive Entwicklung durch Zuzüge nicht ausgleichen: 10.196 Chemnitzer kehrten der Stadt den Rücken, 11.900 Menschen zogen als neue Einwohner nach Chemnitz - ein Plus von 1661 Personen.

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Die Stadtverwaltung Chemnitz verzeichnet sinkende Einwohnerzahlen. (Archivbild)  © Uwe Meinhold

Unter den Einwohnern waren zum 30. Juni 38.200 Ausländer - eine Quote von 15,2 Prozent. Zu dieser Bevölkerungsgruppe gehören laut Mitteilung der Stadt neben Geflüchteten und Asylbewerbern auch Studenten und Mitarbeiter von Chemnitzer Unternehmen.

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