Coronavirus in Chemnitz: Inzidenz bleibt stabil

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 17.075 Corona-Fälle, 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 5,3 (Stand: 3. August, alle Daten vom RKI).

Chemnitz im EM-Fieber: Mini-Public Viewing in den Gastro-Betrieben in der Inneren Klosterstraße.
Chemnitz im EM-Fieber: Mini-Public Viewing in den Gastro-Betrieben in der Inneren Klosterstraße.  © Coronavirus in Chemnitz: Inzidenz in Sachsen wieder leicht gestiegen

Aufgrund der gesunkenen Inzidenz, die an mindestens fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter der kritischen Marke von 100 lag, tritt nun ab dem 21. Mai in Chemnitz die bundesweite Corona-Notbremse außer Kraft.

Statt des Infektionsschutzgesetzes tritt nun wieder die sächsische Corona-Schutzverordnung (Gültig bis 28. Juli) in Kraft.

Damit können sich die Menschen in Chemnitz endlich über Lockerungen freuen. Das heißt jedoch nicht, dass alle Corona-Regeln aufgehoben werden.

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Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden.

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 3. August, 13.51 Uhr: Sachsen bestellt Zehntausende Corona-Impfdosen beim Bund ab

Sachsen hat angesichts geringer Nachfrage Zehntausende Corona-Impfdosen beim Bund abbestellt. Für die nächste Woche sei die Bestellung von 58.500 Biontech-Impfdosen nun storniert worden, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Dienstag auf Anfrage. Auch für die darauffolgende Woche sei keine Bestellung geplant.

Alle Hintergründe gibt es >>>hier.

Update, 3. August, 12.04 Uhr: Sächsische Impfkommission verteidigt Impfempfehlung für Kinder ab 12

Der Vorsitzende der Sächsischen Impfkommission (Siko), Thomas Grünewald, hat die Empfehlung für eine Corona-Schutzimpfung für alle Kinder ab zwölf Jahren verteidigt. "Der individuelle Nutzen für ein Kind ist deutlich größer als der Schaden oder die Probleme, die eine Impfung anrichten kann", sagte der Experte der Leipziger Volkszeitung (LVZ) am Dienstag. Grundlage seien neue Daten aus Ländern wie den USA oder Israel, wo seit Langem auch ab 12 Jahren geimpft wird.

"Wir können die Impfung nun guten Gewissens empfehlen", so Grünewald. Auch die Ständige Impfkommission (Stiko) prüfe die Daten gründlich und werde noch Ergebnisse aus Deutschland und Europa hinzuziehen. "Doch in Sachsen sind wir vielleicht etwas elastischer als auf Bundesebene."

Die Impfung sollte aber nur erfolgen, "wenn alle - sowohl Impfling als auch Sorgeberechtigte und natürlich der Impfende - zustimmen", betonte Grünewald. Mit der neuen Empfehlung werde auch keine Impfpflicht eingeführt. Sachsen, das mit der Siko als einziges Bundesland über eine eigene Impfkommission verfügt, empfiehlt seit dieser Woche eine Corona-Schutzimpfung auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre.

In Deutschland hingegen empfiehlt die unabhängige Ständige Impfkommission (Stiko) Impfungen von Kindern bisher aber nicht allgemein, sondern nur bei höherem Risiko für schwerere Corona-Verläufe etwa wegen Erkrankungen wie Diabetes. Die Gesundheitsminister von Bund und Länder hatten am Montagabend einstimmig beschlossen in allen Ländern Impfungen für 12- bis 17-Jährige auch in regionalen Impfzentren anzubieten. Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und von Moderna sind für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen.

In Sachsen sind laut Übersicht des Robert-Koch-Institutes (RKI) aktuell 10,1 Prozent der 12- bis 17-Jährigen vollständig geimpft - der Freistaat liegt damit genau im Bundesdurchschnitt und im bundesweiten Vergleich zusammen mit Bayern auf dem vierten Platz.

Update, 3. August, 8.17 Uhr: Inzidenz sinkt leicht, Maskenpflicht in Leipzig beim Einkaufen

In Sachsen ist die Corona-Inzidenz wieder leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am Dienstag mit 6,1 aus - am Samstag waren es noch 6,4. Der landesweit höchste Wert wurde nach wie vor mit 12,1 in Leipzig registriert - wegen der steigenden Infektionszahlen gilt hier seit Dienstag in den Läden und Geschäften wieder eine Maskenpflicht beim Einkaufen.

Die aktuelle Landesverordnung sieht strengere Corona-Maßnahmen vor, wenn die Wocheninzidenz fünf Tage in Folge über 10 liegt.

In Dresden gilt die Maskenpflicht bereits seit vergangenem Samstag wieder. Aktuell liegt die Inzidenz in der Landeshauptstadt mit 9,2 zwar wieder unter der kritischen Marke, allerdings erst den zweiten Tag in Folge. Die anderen Städte und Landkreise liegen noch unter der Inzidenz von 10.

Update, 3. August, 6.50 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag (Stand 3.15 Uhr) für Chemnitz vier neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.075 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 5,3 (Vortag: 6,5).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 546 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 3. August, 5.51 Uhr: Messegeschäft läuft wieder an

Das Messegeschäft in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen läuft nach dem Ende des Veranstaltungsverbots wieder an. Die Messen in Leipzig, Dresden, Erfurt, Magdeburg und Halle haben bis Ende des Jahres noch zahlreiche Veranstaltungen in den Terminkalendern stehen.

Die Bandbreite reicht von klassischen Publikumsmessen über Tagungen bis hin zu Spezialmärkten und Konzerten, wie eine Umfrage ergab.

Die Durchführung sei aber noch mit vielen Fragezeichen versehen, erklärte Erfurts Messe-Sprecherin Isabell Schöpe. Bei der Genehmigung von Großveranstaltungen müsse immer noch mit Änderungen gerechnet werden.

Die Branche hofft, von neuen Veranstaltungsverboten verschont zu bleiben. Für 2022 setzt sie auf eine schrittweise Normalisierung des Messe- und Kongressgeschäfts.

Update, 2. August, 12.14 Uhr: Wieder Maske auf beim Einkaufen in Leipzig ab Dienstag

Nach Dresden verschärft auch Leipzig die Corona-Regeln. Ab Dienstag muss in der Messestadt beim Einkaufen und in einigen anderen Bereichen wieder Maske getragen werden. Der Grund: Die Corona-Inzidenz lag dort am Sonntag den fünften Tag in Folge über der entscheidenden 10er-Grenze. Auch Kontaktbeschränkungen greifen wieder sowie Testpflichten, wie die Stadtverwaltung am Montag mitteilte.

In Dresden gelten bereits seit Samstag wieder verschärfte Corona-Regeln, weil die Ansteckungsrate dort über der 10er-Grenze liegt. Die anderen Regionen in Sachsen sind derzeit alle deutlich unter 10.

Sachsen hatte als erstes Bundesland die Maskenpflicht im Einzelhandel gelockert. Seit dem 16. Juli dürfen Kunden - bei einer Inzidenz unter 10 und wenn es der Abstand hergibt - ohne Maske in die Geschäfte gehen. Auch in Lokalen, Hotels oder Kulturstätten darf man sich wieder maskenlos bewegen.

In Leipzig und Dresden dürfen sich nur noch maximal zehn Menschen treffen. Familienfeiern, Eheschließungen und Beerdigungen sind nur noch für bis zu 50 Personen zulässig, wobei Geimpfte und Genesene nicht mitzählen.

Am Montag wies das Robert Koch-Institut (RKI) den Wert der Neuansteckungen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche für Leipzig mit 12,8 und für Dresden mit 9,9 aus. Bevor die Maskenpflicht beim Shoppen wieder fällt, muss in der Region erneut an fünf Tagen in Folge der Inzidenzwert unter 10 liegen.

Update, 2. August, 8.31 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen stabil

In Sachsen bleibt die Corona-Inzidenz vorerst stabil. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am Montag mit 6,3 aus - am Tag zuvor waren es 6,4. Der landesweit höchste Wert wurde mit 12,8 in Leipzig registriert, in Dresden fiel der Wert mit 9,9 wieder knapp unter die Inzidenz-Marke von 10. Bundesweit liegt die Ansteckungsrate mit 17,8 deutlich höher als in Sachsen.

In der Landeshauptstadt gelten wegen steigender Corona-Zahlen seit Samstag wieder strengere Corona-Regeln, unter anderem muss beim Einkaufen eine Maske getragen werden. Zudem greifen Kontaktbeschränkungen und in manchen Bereichen eine Testpflicht.

In Leipzig werden diese Einschränkungen für Dienstag erwartet. Am niedrigsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen mit 0,4 nach wie vor im Vogtland.

Update, 2. August, 5.56 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag (Stand 3.13 Uhr) für Chemnitz keine neuen Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.071 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 6,5 (Vortag: 6,5).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 546 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 1. August, 12.36 Uhr: Einreise-Testpflicht startet: Stichprobenartige Kontrollen in Sachsen

Die Bundespolizei hat am Sonntag mit Kontrollen der verschärften Testpflicht für Reiserückkehrer an den sächsischen Grenzen zu Polen und Tschechien begonnen. "Es erfolgen stichprobenartige Kontrollen. Wir versuchen mit unseren Kräften aber so viele Einreisende wie möglich zu überprüfen", sagte der Sprecher der Bundespolizei in Pirna, Holger Uhlitzsch, am Sonntag auf Anfrage.

Alle Menschen ab zwölf Jahren müssen bei ihrer Einreise nachweisen können, dass bei ihnen das Übertragungsrisiko verringert ist: mit dem Nachweis einer Impfung, einem Nachweis als Genesener oder einem negativen Testergebnis. Eine solche Vorgabe gibt es bisher schon für alle Flugpassagiere. Künftig gilt dies für alle Verkehrsmittel, also auch bei Einreisen per Auto oder Bahn.

"Der Schwerpunkt der Kontrollen liegt an den Autobahnen und Bundesstraßen sowie an der Zugstrecke Prag-Berlin", erläuterte Uhlitzsch. An den Grenzen werde aber niemand zurückgeschickt. Die Daten würden erhoben und an das zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet. "Wir erheben auch keine Bußgelder, sondern leiten die Anzeige einer Ordnungswidrigkeit an die zuständigen Behörden weiter", erklärte der Sprecher der Bundespolizei.

Update, 1. August, 10.12 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen leicht gestiegen

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Sachsen weiter leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies den Wert am Sonntag mit 6,4 aus, nachdem dieser am Samstag bei 6,3 gelegen hatte. Damit hat der Freistaat die drittniedrigste Inzidenz aller Bundesländer. Nur die Nachbarn Sachsen-Anhalt (6,2) und Thüringen (5,2) liegen darunter. Der bundesweite Wert ist gegenüber dem Vortag weiter gestiegen - von 16,9 auf 17,5.

Der landesweit höchste Wert wurde mit 12,8 in Leipzig registriert, es folgt Dresden mit 10,2. In der Landeshauptstadt gelten seit Samstag wieder strengere Corona-Regeln. So muss beim Einkaufen eine Maske getragen werden. Zudem greifen Kontaktbeschränkungen und in manchen Bereichen eine Testpflicht. In Leipzig werden diese Einschränkungen für Dienstag erwartet.

Sachsen hatte als erstes Bundesland die Maskenpflicht im Einzelhandel gelockert. Seit dem 16. Juli dürfen Kunden ohne Maske in die Geschäfte gehen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 10 liegt und wenn es der Abstand hergibt.

Titelfoto: Kateryna Kon/123RF, Kristin Schmidt

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