Coronavirus in Chemnitz: Inzidenz in der Stadt steigt erneut

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 17.533 Corona-Fälle, 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 27,0 (Stand: 27. September, alle Daten vom RKI).

Die Menschen genießen den Sommer und die Lockerungen: Parksommer im Stadthallenpark Chemnitz.
Die Menschen genießen den Sommer und die Lockerungen: Parksommer im Stadthallenpark Chemnitz.  © Kristin Schmidt

Seit dem 22. September gilt in Sachsen die neue Corona-Schutzverordnung.

Mit der zunächst bis 20. Oktober geltenden Verordnung gibt es auch neue Corona-Regeln: Ungeimpfte müssen sich auf das 2G-Modell einstellen, ein zweiter Inzidenz-Wert wird eingeführt: Die "7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen". Der Wert gibt die Anzahl der Covid-Patienten an, die je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in sächsische Krankenhäuser kommen. Einschränkungen sollen sich künftig auch nach diesem Wert richten.

Es gibt auch nur noch zwei relevante Stufen bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Das sind 10 beziehungsweise 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

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Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden.

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 27. September, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag für Chemnitz zwölf neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.533 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 27,0 (Vortag: 22,9).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 26. September, 8.48 Uhr: Corona-Inzidenz erhöht sich langsam weiter

Die Corona-Inzidenz in Sachsen steigt nach wie vor an. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Sonntag mit 40,8 aus, nach 38,9 am Vortag. Damit bleibt Sachsen eines der Bundesländer mit der niedrigsten Infektionsrate. Nur in Brandenburg (36), Mecklenburg-Vorpommern (32,4), Sachsen-Anhalt (33,5) und Schleswig-Holstein (30,4) war der Wert niedriger. Bundesweit lag die Inzidenz laut RKI bei 61,4, Spitzenreiter mit 114,4 ist Bremen.

Landesweit bewegt sich die Inzidenz zwischen 21,8 im Landkreis Nordsachsen und 73,8 im Erzgebirgskreis. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 wurden nach der aktuellen Statistik insgesamt 295.715 Coronainfektionen nachgewiesen, im Vergleich zum Vortag kamen 275 dazu, aber kein neuer Todesfall. Im Zusammenhang mit dem Virus starben bisher 10.205 Menschen.

Update, 26. September, 7.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag für Chemnitz 16 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.521 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 22,9 (Vortag: 19,6).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 25. September, 9.49 Uhr: Corona-Inzidenz steigt weiter leicht an

Wie in den vergangenen Tagen ist die Corona-Inzidenz in Sachsen leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Samstag mit 38,9 an. Am Vortag lag der Wert laut RKI bei 38,3. Trotz des Anstiegs bleibt Sachsen eines der Bundesländer mit der niedrigsten Infektionsrate. Niedriger war sie laut RKI nur in Mecklenburg-Vorpommern (30,6), Schleswig-Holstein (30,7) und Sachsen-Anhalt (35,9). Bundesweit lag die Inzidenz laut RKI am Samstag bei 60,6.

Innerhalb Sachsens verzeichnete Chemnitz das geringste Infektionsgeschehen (19,6). Am höchsten war die Inzidenz im Erzgebirgskreis (79,5).

Seit Beginn der Pandemie verzeichnete Sachsen nachweislich 295.440 Infektionen mit dem Coronavirus. 10.205 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

Update, 25. September, 9.18 Uhr: Impfzentren in Sachsen schließen: "Ein bisschen Wehmut ist dabei."

Nach gut acht Monaten schließen in Sachsen Ende September die Impfzentren. "Wie immer, wenn man eine Aufgabe mit viel Herzblut gemacht, ist ein bisschen Wehmut dabei", sagte der Chef des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Sachsen, Rüdiger Unger, der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt mehr als 1000 Menschen haben in den vergangenen Monaten in den Impfzentren "unglaublich engagiert" gearbeitet - neben Ärzten und DRK-Mitarbeitern auch viele Ehrenamtliche, Mitarbeiter von Bundeswehr und Technischem Hilfswerk (THW). Zahlreiche Menschen seien aus fremden Berufen oder aus der pandemiebedingten Kurzarbeit in die Impfzentren des DRK gewechselt. "Einige von ihnen bleiben, gehen in einen sozialen Beruf", so Unger.

Die 13 Impfzentren in Sachsen waren Mitte Januar in den drei großen Städten und den zehn Landkreisen an den Start gegangen. Dresden etwa öffnete zum letzten Mal am 24. September. Die Impfzentren in Chemnitz, Treuen, Annaberg, Borna, Leipzig, Mittweida und Pirna verabreichen am 30. September die letzten Corona-Schutzimpfungen. Das DRK hat die Corona-Impfkampagne für den Freistaat koordiniert. Ab Oktober sollen die Hausärzte das Impfen hauptsächlich übernehmen - unterstützt unter anderem durch 30 mobile Teams.

Die Entscheidung der Landesregierung, die Impfzentren zu schließen, sei richtig, betonte Unger. "Wir sind eine Katastrophenschutzorganisation für Krisen, irgendwann muss das in eine Regelstruktur übergehen."

In den ersten Monaten arbeiteten die Impfzentren weit unter der Kapazitätsgrenze. "Weil nicht genügend Impfstoff da war", so Unger. In den vergangenen Wochen hingegen wurden die Ressourcen nicht ausgeschöpft. "Letztlich sind wir nur eine kurze Zeit unter Volllast gefahren." Unger erinnert sich an den Tag, an dem die meisten Corona-Schutzimpfungen in den Impfzentren verabreicht wurden - den 19. Mai 2021: Rund 20.700 Spritzen vergaben die Mitarbeiter in den Impfzentren. In den vergangenen Tagen hat sich die Zahl laut DRK auf 3500 und 5500 Impfungen pro Tag eingependelt. Impfstrecken wurden heruntergefahren, weniger Personal eingesetzt.

Durch die zentrale Steuerung hätten nur wenig Impfstoffe entsorgt werden müssen, betonte Unger. Die Quote bezifferte er auf durchschnittlich 0,3 Prozent. In den vergangenen Wochen ging sie mit 0,5 Prozent leicht nach oben. «Wenn ich vor einem Einkaufszentrum stehe und nicht weiß, wer kommt, dann bleiben am Ende des Tages Impfdosen übrig.» Durch die zentrale Steuerung habe das aber ausgeglichen werden können. «Das heißt natürlich auch viel Aufwand und Transporte durch die Gegend», sagte Unger. Insgesamt wurden in den Impfzentren bisher rund 2,6 Millionen Impfdosen verabreicht.

Update, 25. September, 8.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag für Chemnitz 12 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.505 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 19,6 (Vortag: 16,8).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 24. September, 8.28 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter leicht

Die Corona-Ansteckungsrate ist in Sachsen weiter leicht gestiegen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag bei 38,3. Am Vortag waren es 37,5. Der Wert gibt an, wie viele Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet wurden. Bundesweit betrug die Inzidenz am Montag 62,5 (Vortag 63,1).

Niedriger ist die Sieben-Tage-Inzidenz nur in Mecklenburg-Vorpommern (27,4), Schleswig-Holstein (31,3) sowie Sachsen-Anhalt (36,8) und Brandenburg (38,1). Innerhalb eines Tages wurden 289 Neuinfektionen und ein Todesfall gemeldet.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich in Sachsen nachweislich 295.155 Menschen mit dem Coronavirus infiziert - 10.201 sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 24. September, 6.07 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag für Chemnitz vier neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.493 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 16,8 (Vortag: 20,5).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 23. September, 9.34 Uhr: Corona sorgt für Rückgang der Beschäftigten in Tourismusbranche

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben im vergangenen Jahr in Sachsen zu einem deutlichen Rückgang der Zahl der Beschäftigten in der Tourismusbranche geführt. Im Durchschnitt waren 2020 nach Angaben des Statistischen Landesamtes 93.400 Menschen in der Branche tätig. Gegenüber 2019 habe dies einen Rückgang um rund 3600 Personen beziehungsweise 3,7 Prozent bedeutet, teilten die Statistiker am Donnerstag in Kamenz mit.

Im touristischen Kernbereich Beherbergungsgewerbe und Gastronomie sowie bei Dienstleistungen für Zweitwohnsitze sank die Zahl der Erwerbstätigen den Angaben zufolge auf 41.100 Personen. Dahinter stand den Statistikern zufolge ein überdurchschnittliches Minus um 5,5 Prozent. Erheblich geringer fiel der Rückgang im tourismusrelevanten Einzelhandel mit 0,5 Prozent auf 17.200 Erwerbstätige aus.

Update, 23. September, 8.11 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen wieder leicht gestiegen

Die Corona-Inzidenz ist in Sachsen wieder leicht gestiegen. Am Donnerstag lag die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner bei 37,5 wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Am Vortag hatte sie bei 35,3 gelegen. Es kamen 389 neue Covid-19-Fälle und zwei weitere Todesfälle hinzu.

Sachsen ist hat damit den Rang als Bundesland mit der zweitniedrigsten Inzidenz eingebüßt, den das Land bislang hinter Mecklenburg-Vorpommern inne hatte. Jetzt haben Mecklenburg-Vorpommern mit 27,4, Schleswig-Holstein mit 32,8, Sachsen-Anhalt mit 33,2 und Brandenburg mit 37,4 eine geringere Inzidenz als Sachsen. Bundesweit lag die Inzidenz am Donnerstag bei 63,1 (Vortag: 65,0).

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich in Sachsen nachweislich 294.866 Menschen mit dem Coronavirus infiziert - 10.200 sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Titelfoto: Kateryna Kon/123RF, Kristin Schmidt

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