Das passiert mit dem verseuchten Erdreich vom alten Güterbahnhofs-Gelände

Chemnitz - Am ehemaligen Güterbahnhof in Chemnitz-Altendorf ist die Entwicklung eines neuen Wohngebiets geplant. Bevor dort jedoch Grundstücke entstehen können, muss das Areal zunächst von Altlasten befreit werden. Ende des Jahres soll eine umfangreiche Dekontaminierung beginnen.

Béla Bélafi (52, l.) überreichte Maik Mehlhose (50, r.) und Annett Hubrich von der MIB AG aus Leipzig den Fördermittelbescheid.  © Kristin Schmidt

Auf rund 1600 Quadratmetern werden dann am Gutsweg alte Erdtanks eines früheren Tanklagers samt kontaminiertem Boden ausgehoben und entsorgt.

Das Areal wurde bis 2004 als Güterbahnhof genutzt, der betroffene Bereich diente dabei der Kraftstofflagerung.

"Das Areal am Stadtteilpark Pleißenbach hat das Zeug zu einer wirklich besonderen Wohnadresse in Chemnitz - mit dem Park, der zentralen Lage und dem Potenzial für echte Lebensqualität direkt am Wasser", so Maik Mehlhose (50), Vorstand der MIB AG, die das Projekt umsetzt.

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"Die Bodensanierung ist dafür die unverzichtbare Grundlage." Die Gesamtkosten für das Sanierungsprojekt liegen bei rund zwei Millionen Euro.

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Nach der Sanierung sollen auf dem Gelände mehrere Eigenheim-Grundstücke entstehen

Für 2 Millionen Euro soll der Boden am ehemaligen Güterbahnhof in Altendorf saniert werden.  © Kristin Schmidt

Der Präsident der Landesdirektion Sachsen, Béla Bélafi (52), überreichte am Donnerstag einen Fördermittelbescheid in Höhe von 1,5 Millionen Euro.

Nach der Sanierung sollen auf dem Gelände mehrere Eigenheim-Grundstücke und kleinere Mehrfamilienhäuser entstehen. Der ehemalige Güterschuppen soll saniert und in Reihenhaus-Segmente aufgeteilt werden.

Mit einem Baubeginn rechnen die Verantwortlichen frühestens Ende 2027.

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