Diese alte Grundschule in Chemnitz wird zum Wohnhaus

Chemnitz - Wohnen statt pauken: Die ehemalige Reinhold-Dahlmann-Schule in Chemnitz-Markersdorf soll in den kommenden Jahren als Wohnquartier um- und ausgebaut werden. Ein Leipziger Investor hat sich das 5760 Quadratmeter große Grundstück gesichert.

Investor Peter Wolf (45, r.), im Bild mit Baubürgermeister Michael Stötzer (50, Grüne), lässt bereits den Kulturpalast und das Braustolz-Areal neu aufleben.
Investor Peter Wolf (45, r.), im Bild mit Baubürgermeister Michael Stötzer (50, Grüne), lässt bereits den Kulturpalast und das Braustolz-Areal neu aufleben.  © Uwe Meinhold

Seit 2004 steht das Gebäude leer. Zuvor wurden hier Grundschüler unterrichtet, später lag der Schwerpunkt auf Lernförderung. Die DRK Gruppe hat das Schulgelände nun von einer anderen Immobiliengruppe gekauft.

"Wir wollen den Denkmalcharakter des 140 Jahre alten Schulgebäudes auf jeden Fall sichern", sagt Geschäftsführer Peter Wolf (45).

Im Bereich denkmalgerechter Sanierung hat die GRK Gruppe mit dem Kulturpalast in Rabenstein und anderen Projekten viel Erfahrung gesammelt.

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Geplant ist, die Gebäudestruktur zu revitalisieren und die Gesamtwohnfläche mithilfe eines Neubaus auf 6500 Quadratmeter zu erhöhen. Die Mietwohnungen sollen zeitgemäß sein und einen modernen Wohnstandard aufweisen.

Blick ins Treppenhaus: Hier sollen bis 2025 die Zugänge zu Mietwohnungen entstehen.
Blick ins Treppenhaus: Hier sollen bis 2025 die Zugänge zu Mietwohnungen entstehen.  © GRK Projektmanagement
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Der Eingangsturm sticht am Hauptgebäude der ehemaligen Schule besonders hervor.
Der Eingangsturm sticht am Hauptgebäude der ehemaligen Schule besonders hervor.  © GRK Projektmanagement

Wird die Baugenehmigung von der Stadt zeitnah erteilt, könnten Ende 2023 schon die ersten Bagger rollen. "Die Fertigstellung wird aller Voraussicht nach 2025 erfolgen", so Wolf.

Titelfoto: GRK Projektmanagement

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