Gold! Aus Chemnitz kommen Deutschlands beste Hüpfer

Chemnitz - Wenn sie mit dem Seil springen, wird ihr Sportgerät für Zuschauer vor Schnelligkeit fast unsichtbar: Bis zu vier Durchschläge pro Hüpfer erreichen die besten Seilspringerinnen des Sportensembles Chemnitz.

Lilou Hübsch (14), Ellen Leonhardt (14), Hannah Bretschneider (14), Marlene Kohl (14) und Alana de Witt (13, v.l.) sind stolz auf ihre Medaillen.  © Uwe Meinhold

Beim "Bundesfinale Team" wurden die flinken Füße der Chemnitzerinnen jetzt mit der Goldmedaille belohnt. "Das Team freut sich riesig über den Erfolg", sagt Übungsleiterin Frizzi Seltmann (40).

"Der Titelgewinn ist umso bemerkenswerter, da es für die Mannschaft die erste Teilnahme an den nationalen Teamwettbewerben war und wir kein Leistungssportverein sind."

Beim Wettkampf in Rüsselsheim traten Alana (13), Ellen (14), Lilou (14), Marlene (14) und Hannah (14) in vier Disziplinen an. Dabei zählen Schnelligkeit genauso wie Kreativität und Körperbeherrschung.

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So geht's beim "30 Sekunden Speed" um die größtmögliche Anzahl an Sprüngen. Bei Kürprogrammen nach Musik bringen Tricks, turnerische Elemente und synchrones Springen hohe Wertungen ein.

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Claudia Günther (43), Leiterin des Sportensembles Chemnitz, freut sich über den Erfolg der Seilspringerinnen.  © Uwe Meinhold

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Nur nicht verheddern: Zwei Mädchen schwingen die Seile, drei springen im Takt.  © Uwe Meinhold

In der Abteilung Rope-Skipping des Sportensembles trainieren derzeit 37 Mädchen und ein Junge in einer Nachwuchs- und einer Leistungsgruppe.

"Los geht's ab 6 Jahren mit einmal Training pro Woche. Die Leistungsgruppe trainiert zweimal wöchentlich", so die Übungsleiterin. Dazu kommen Showauftritte, bei denen teils akrobatische Choreografien gezeigt werden.

Frizzi Seltmann: "Der Sport hat durch die Verbreitung von Videos anspruchsvoller Tricks auf Social Media einen Aufschwung genommen und ist als künftige olympische Disziplin im Gespräch."

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