Chemnitz - Vorsicht – Freitag, der 13.! Der Unglückstag fällt aber auch mit dem Weltradiotag zusammen. Da stellt sich die Frage: Sind die Stimmen aus dem Radio abergläubisch?
Das Moderatorenpaar André Hardt (58) und Mirjam Köfer (52) von Radio Chemnitz sieht das Datum durchaus positiv. "Wir fliegen an diesem Tag zurück aus dem Urlaub nach Dresden und sind auch zuversichtlich, dass wir heil und sicher ankommen."
Auch ihre Kollegen nehmen es entspannt. Nachrichtenstimme Conny Hartmann (45) freut sich auf eine besondere Tradition: "Mein Kollege bringt mir jeden Freitag eine gefüllte Apfeltasche mit rosa Überzug vom Bäcker mit." Allerdings: "Ich darf nicht mit klebrigen Zuckerhänden ans Pult kommen."
Für Reporter Karsten Kolliski (52) ist es ein Tag wie jeder andere: "Ich bin immer vorsichtig unterwegs, aber nicht abergläubisch." Die 13 ist sogar seine Glückszahl: "Die ist beim Lottospielen immer dabei!"
Was sagen Silvio Zschage und Uwe Fischer zum Unglückstag?
Silvio Zschage (46) schmeißt die Sachsen bei MDR Radio Sachsen aus den Betten. Er hält wenig vom Unglückstag. Aber: "Letztes Jahr habe meinen Autoschlüssel fallen lassen, natürlich so, dass er unter das Auto gerutscht ist. Ich hab' mich gebückt, will den Schlüssel angeln, stoße mir den Kopf an der Stoßstange und bekomme eine fette Beule. Für fünf Sekunden hab’ ich dem Datum die Schuld gegeben."
Hitradio RTL-Moderator Uwe Fischer (57) hat dafür ein wunderbares Verhältnis zum verflixten Datum: "Bei mir läuft traditionell an diesen Freitagen eine Musik von Reinhardt Mey: 'Ankomme Freitag, den 13.' Das ist eigentlich ein Spottlied auf diesen Aberglauben."
Und weiter: "Aber angekommen an einem Freitag, dem 13., ist mein erstes Kind Leo. Mittlerweile ist er längst erwachsen, und ich bin bereit, Opa zu werden."