Zur Walpurgisnacht: Mehr Sicherheit auf Chemnitzer Hartmannplatz
Chemnitz - Die Walpurgisnacht ist für die Polizei in Chemnitz traditionell ein arbeitsreicher Abend. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen - unter anderem auf dem Hartmannplatz. Erst vor wenigen Tagen wurde ein Jugendlicher (15) ausgeraubt. Für das Hexenfeuer am Donnerstag sieht man sich allerdings diesmal gut gerüstet.
Statt rings um ein großes Feuer wird in diesem Jahr wieder mit mehreren kleineren Feuerkörben gefeiert. Nach den Erfahrungen aus den Vorjahren hat Rummel-Chef Rico Illgen (49) zudem sein Sicherheitskonzept angepasst: In diesem Jahr ist das Areal eingezäunt.
Zudem wurde das Sicherheitspersonal aufgestockt. Im Vorfeld habe man sich viele Gedanken gemacht, so Illgen: "Wir wollen den Gästen mehr Sicherheitsgefühl gewährleisten", sagt er.
"Trotzdem soll es kein Hochsicherheitstrakt werden." Für das "Sachsenfeuer" am Donnerstag seien keine zusätzlichen Maßnahmen vorgesehen.
Ob die Polizei ihre Präsenz im Stadtgebiet am Abend erhöht, konnte die Chemnitzer Direktion auf TAG24-Anfrage am Dienstag nicht mitteilen.
Titelfoto: Ralph Kunz