Zur Walpurgisnacht: Mehr Sicherheit auf Chemnitzer Hartmannplatz

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Chemnitz - Die Walpurgisnacht ist für die Polizei in Chemnitz traditionell ein arbeitsreicher Abend. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen - unter anderem auf dem Hartmannplatz. Für das Hexenfeuer am Donnerstag sieht man sich allerdings diesmal gut gerüstet.

Das Hexenfeuer auf dem Hartmannplatz in Chemnitz soll sicherer werden.
Das Hexenfeuer auf dem Hartmannplatz in Chemnitz soll sicherer werden.  © Ralph Kunz

Statt rings um ein großes Feuer wird in diesem Jahr wieder mit mehreren kleineren Feuerkörben gefeiert. Nach den Erfahrungen aus den Vorjahren hat Rummel-Chef Rico Illgen (49) zudem sein Sicherheitskonzept angepasst: In diesem Jahr ist das Areal eingezäunt.

Außerdem wurde das Sicherheitspersonal aufgestockt. Im Vorfeld habe man sich viele Gedanken gemacht, so Illgen: "Wir wollen den Gästen mehr Sicherheitsgefühl gewährleisten", sagt er.

"Trotzdem soll es kein Hochsicherheitstrakt werden." Für das "Sachsenfeuer" am Donnerstag seien keine zusätzlichen Maßnahmen vorgesehen.

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Laut Polizei wurde im "Zusammenhang mit dem Rummel auf dem Hartmann-Platz bisher nur eine Straftat erfasst": Am vergangenen Samstag wurde ein Jugendlicher (15) ausgeraubt.

Die Polizei ist in der Nacht zum 1. Mai verstärkt im Dienst. "Ein Augenmerk der Einsatzkräfte liegt dabei auch auf den verschiedenen Veranstaltungen (z.B. Brauchtumsfeuer) in unserem Zuständigkeitsbereich", so Polizeisprecherin Jana Ulricht.

Erstmeldung: 28. April, 18.02 Uhr, zuletzt aktualisiert: 29. April, 08.51 Uhr

Titelfoto: Ralph Kunz

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