Jawa-Motorräder kehren zu Chemnitzer Wurzeln zurück

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Chemnitz - Das große Knattern an der Zwickauer Straße in Chemnitz: Rund 70 Fahrer gaben sich mit ihren historischen Jawa-Motorrädern die Ehre im Fahrzeugmuseum. Das Interesse der Fans war groß - sogar ein Oldtimer-Club aus der Sächsischen Schweiz war dabei.

Die Jawa-Motorräder, viele im charakteristischen Weinrot, lockten viele Besucher an.
Die Jawa-Motorräder, viele im charakteristischen Weinrot, lockten viele Besucher an.  © Maik Börner

Jawa steht als Abkürzung für den Gründer František Janeček aus Prag und die Firma Wanderer. Der Prager kaufte dem Chemnitzer Konzern 1929 die Motorradsparte quasi ab und wurde zum erfolgreichen Produzenten auch nach dem Krieg. In der DDR waren die Jawas zusammen mit der Marke ČZ bis in die 60er-Jahre sehr beliebt.

Der Motorradbau in Tschechien ging nach der Wende weiter. Aber die meisten Maschinen erfüllen nicht die EU-Abgasnorm und dürfen deshalb hier nicht verkauft werden. Weitere Retro-Motorräder mit Jawa-Logo werden in Indien und Argentinien gebaut.

Über all diese Themen wurde beim Treffen fleißig diskutiert. Auch über das nächste, das 18. Jawa-/ČZ-Treffen, das im Juni 2024 wieder im Fahrzeugmuseum stattfinden wird.

Treffen in Chemnitz: 70 Jawa-Fahrer und ihre Zweiräder rollten am Sonntag zum Fahrzeugmuseum.
Treffen in Chemnitz: 70 Jawa-Fahrer und ihre Zweiräder rollten am Sonntag zum Fahrzeugmuseum.  © Maik Börner
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Mit dabei: die Jawa-Freunde Chemnitz.

Titelfoto: Maik Börner

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