Kinder- und Jugendhilfe in Chemnitz bekommt vorerst Geld

Chemnitz - Den Trägern der Chemnitzer Kinder- und Jugendhilfe wird vorerst noch nicht der Geldhahn zugedreht.

Der Jugendhilfeausschuss stimmte am Dienstag über eine vorübergehende Finanzspritze für die Kinder- und Jugendarbeit ab.
Der Jugendhilfeausschuss stimmte am Dienstag über eine vorübergehende Finanzspritze für die Kinder- und Jugendarbeit ab.  © Kristin Schmidt

Die Stadträte des zuständigen Ausschusses stimmten am Dienstag Vorlagen zu, welche deren Finanzierung vorübergehend sichern.

Das bedeutet: "Alle Projekte werden auf dem Niveau von 2022 weiter gefördert", so Jugendamtsleiterin Gunda Georgi (56).

Das gelte für alle Träger, die in diesem Jahr eine Förderung erhalten haben, und in einem Zeitraum bis April.

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Oberbürgermeister Sven Schulze (51, SPD) betonte: "Dieser Ausschuss ist als erster Schritt zu sehen, um gemeinsam eine Lösung für das Dilemma zu finden."

Sozialbürgermeisterin Dagmar Ruscheinsky (63, parteilos) will Gespräche mit allen Trägern "sehr schnell in Angriff nehmen".

Ruscheinsky musste sich einer peinlichen Befragung der Stadträte stellen und Rede und Antwort stehen.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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