Nach langem Umbau: So modern ist die Chemnitzer Ikea-Filiale jetzt

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Chemnitz - Nach zweieinhalb Jahren Umbau zählt die Chemnitzer Ikea-Filiale zu den modernsten der 54 Einrichtungshäuser in Deutschland. Mehr als 50 Millionen Euro investierte das Unternehmen in die erste umfassende Modernisierung des Standorts seit 1994.

Der Umbau der Ikea-Filiale im Neefepark in Chemnitz ist bis auf wenige Nacharbeiten abgeschlossen. Neu sind die Fassade und das Dachlogo. Einrichtungshaus-Chef Leopold Steber (49) ist sehr zufrieden.
Der Umbau der Ikea-Filiale im Neefepark in Chemnitz ist bis auf wenige Nacharbeiten abgeschlossen. Neu sind die Fassade und das Dachlogo. Einrichtungshaus-Chef Leopold Steber (49) ist sehr zufrieden.  © Uwe Meinhold

Schon von außen zeigt sich das neue Erscheinungsbild: Fassade und Fenster wurden erneuert, der Eingangsbereich hebt sich nun in Gelb vom übrigen Blau des Gebäudes ab.

Zudem gibt es 18 Ladesäulen für E-Autos, die auch außerhalb der Öffnungszeiten genutzt werden können.

Im Inneren wurde vor allem das Restaurant modernisiert. "Es war notwendig, die technische Grundlage zu erneuern - von den Kühlhäusern bis zur gesamten Produktion im Küchenbereich", sagt Einrichtungshaus-Chef Leopold Steber (49).

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Neu sind Bestellterminals, an denen Kunden ihr Essen selbst auswählen und bezahlen können.

"Deutschlandweit ist das bislang die erste Lösung dieser Art, international erst der zweite Standort", so Steber. Klassische Kassen bleiben weiterhin erhalten.

Der Gastrobereich wurde komplett umgestaltet und dabei um noch einzigartige Bestellterminals ergänzt. Weiterhin steht auch die klassische Kasse zur Verfügung. Allerdings mit geändertem Ablauf: zuerst wird bezahlt, dann das Essen abgeholt.
Der Gastrobereich wurde komplett umgestaltet und dabei um noch einzigartige Bestellterminals ergänzt. Weiterhin steht auch die klassische Kasse zur Verfügung. Allerdings mit geändertem Ablauf: zuerst wird bezahlt, dann das Essen abgeholt.  © Uwe Meinhold
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Chemnitzer Ikea-Filiale mit neuen Selbstbedienungskassen

Von den ehemals zwölf klassischen Kassen ist nur eine übrig geblieben. Der Rest wurde durch 25 Selbstbedienungskassen ersetzt.
Von den ehemals zwölf klassischen Kassen ist nur eine übrig geblieben. Der Rest wurde durch 25 Selbstbedienungskassen ersetzt.  © Uwe Meinhold

Komplett erneuert wurden zudem die Sanitäranlagen. Für mehr Nachhaltigkeit setzt Ikea künftig auf Luft- und Wärmepumpen. "Die sorgen sowohl für Wärme als auch für die kühle Luft im Haus", erklärt Steber.

Daneben wurden die Lagerlogistik und die IT-Infrastruktur modernisiert. "Wir haben die komplette IT-Verkabelung von 1994 erneuert und die Voraussetzung für eine WLAN-Abdeckung geschaffen", sagt der Einrichtungshaus-Chef. Ab Herbst soll das WLAN deutlich verbessert sein.

Neu sind außerdem mehr digitale Infopunkte, 25 Selbstbedienungskassen statt bisher zwölf klassischer Kassen sowie eine Abholbox am Ausgang. Dort können Kunden online bestellte Waren rund um die Uhr, auch sonntags, abholen.

Die neue Abholbox ist die erste in Deutschland, die direkt in die Fassade integriert ist.
Die neue Abholbox ist die erste in Deutschland, die direkt in die Fassade integriert ist.  © Uwe Meinhold

Kommt Ihr mit den neuen Kassen zurecht?

Wilhelmina Böhme (20) findet die neuen Kassen praktisch.
Wilhelmina Böhme (20) findet die neuen Kassen praktisch.  © Uwe Meinhold

Wilhelmina Böhme (20), Studentin: "Also ich finde es super praktisch. Ich bin großer Fan von den SB-Kassen. Wenn Leute Schwierigkeiten damit haben, finde ich es doch noch mal besser, zusätzlich eine normale Kasse zu haben. Aber ich finde es auf jeden Fall gut, wenn man sagt: hauptsächlich SB-Kassen. Es geht deutlich schneller."

Auch Yannic Tham (25) befürwortet die Selbstbedienungskassen.
Auch Yannic Tham (25) befürwortet die Selbstbedienungskassen.  © Uwe Meinhold

Yannic Tham (25), Berater: "100 von 100 - ich bin immer dafür. Die normalen Kassen vermisse ich überhaupt nicht, vielleicht bei großen Einkäufen. Ich finde es ideal, geht schneller. Noch besser wäre Self-Scanning, sodass man die Artikel schon im Laden scannen kann. Bei der Benutzung kommt es darauf an. Speziell bei Ikea finde ich es benutzerfreundlich."

Jasmin Taubert (36) kommt mit den SB-Kassen gut zurecht.
Jasmin Taubert (36) kommt mit den SB-Kassen gut zurecht.  © Uwe Meinhold

Jasmin Taubert (36), Augenoptikerin: "Ich komme damit zurecht. Ich nutze solche SB-Kassen schon immer, auch schon früher. Die alten Kassen vermisse ich nicht. Ich brauche nur diese. Die Handhabung ist super."

Titelfoto: Bildmontage: Uwe Meinhold (2)

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