Nach Vogelgrippe-Vorfall im Chemnitzer Tierpark: Wie geht's jetzt weiter?

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Chemnitz - Nachdem die Vogelgrippe im Tierpark Chemnitz amtlich bestätigt worden war, endete das vergangene Wochenende für die Bewohner des Gänse- und Ententeichs tödlich. Der komplette Bestand musste eingeschläfert werden. Zurück bleibt ein leerer Teich. Wie geht es damit nun weiter?

Noch in der vergangenen Woche tummelten sich diese Enten rund um den Tierpark.
Noch in der vergangenen Woche tummelten sich diese Enten rund um den Tierpark.  © Ralph Kunz

"Ob der Teich künftig wieder mit neuen Vögeln besiedelt wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen", teilt die Stadt auf TAG24-Nachfrage mit.

"Eine Entscheidung muss unter sorgfältiger Abwägung aller Vor- und Nachteile sowie des Risikos getroffen werden", heißt es weiter.

Dabei habe der Schutz vor weiteren Seuchenausbrüchen oberste Priorität. Die künftige Vorgehensweise werde außerdem eng mit dem Veterinäramt abgestimmt.

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Auch, ob der Tierpark nach Ablauf der dreiwöchigen Hygienephase wieder zum normalen Betrieb zurückkehren kann, ist laut Stadt noch unklar.

Kritik kommt unterdessen von der Tierrechtsorganisation PETA: Sie fordert dazu auf, die Vogelhaltung vollständig zu beenden.

Die Hygienephase des Tierparks dauert drei Wochen. Ob danach der Normalbetrieb wieder aufgenommen werden kann, ist noch unklar.
Die Hygienephase des Tierparks dauert drei Wochen. Ob danach der Normalbetrieb wieder aufgenommen werden kann, ist noch unklar.  © Ralph Kunz
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"Wären im Tierpark Chemnitz keine Vögel eingesperrt, wäre es nie zu solch einer Massentötung gekommen", so PETAs Fachreferentin Yvonne Würz in einer Pressemitteilung. "Krankheiten und Viren können sich schnell ausbreiten, wenn Tiere auf relativ engem Raum gehalten werden. Solange Tierparks und Zoos empfindsame Lebewesen einsperren und zur Schau stellen, wird es auch Risiken für Tiere und Menschen geben."

Titelfoto: Ralph Kunz (2)

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