Rechtsextremisten stören Debatte über rechte Gewalt in Chemnitz

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Chemnitz - Unerwünschte Störenfriede in Chemnitz!

Rund 150 Teilnehmer fanden sich zur Podiumsdiskussion über rechte Gewalt ein.
Rund 150 Teilnehmer fanden sich zur Podiumsdiskussion über rechte Gewalt ein.  © Ralph Kunz

Am Donnerstagabend versuchten drei bekannte Rechtsextremisten - unter anderem Michael Brück (33, Freie Sachsen) - Zugang zur Podiumsdiskussion über rechte Gewalt im smac zu erlangen. Mithilfe des Hausrechts und der Polizei wurden die Unruhestifter aus dem Gebäude eskortiert.

"Dass sich Rechtsextremisten so sicher fühlen, um eine Debatte über rechte Gewalt zu stören, ist problematisch. Das zeigt, wie wichtig diese Veranstaltungen sind und dass noch einiges zu tun ist", sagte Stadträtin Carolin Juler (25, Linke).

Mit leichter Verspätung startete die intensive Diskussion in Chemnitz vor rund 150 Teilnehmern. "2018 war ein symbolischer Knall, was dazu geführt hat, dass Rechte ein Vormachtsgefühl entwickelt haben", so der TU-Soziologe Dr. Ulf Bohmann (42).

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Beim Panel herrschte Einigkeit, dass rechte Taten stärker benannt und sich von ihnen auf allen Ebenen abgegrenzt werden müsse.

Moderatorin Kira Ayyadi (35), Leiterin der Fachstelle Kriminalprävention Chemnitz Ines Vorsatz (59) und TU-Soziologe Dr. Ulf Bohmann (42) auf der Podiumsdiskussion.
Moderatorin Kira Ayyadi (35), Leiterin der Fachstelle Kriminalprävention Chemnitz Ines Vorsatz (59) und TU-Soziologe Dr. Ulf Bohmann (42) auf der Podiumsdiskussion.  © Ralph Kunz
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"Für die Stadt geht es um alles", twitterte Grünen-Stadtrat Toni Rotter (34).

Titelfoto: Ralph Kunz

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