Schluss mit "C wie Cäsar", jetzt sagt man "C wie Chemnitz": Das sagen die Bürger der Stadt dazu

Chemnitz - Aus "C wie Cäsar" wird "C wie Chemnitz"! Bei der Reform der DIN-Buchstabiertafel setzte sich die ehemalige Karl-Marx-Stadt gegen Mitkonkurrenten Cottbus durch.

Heike Stinglwagner (54), Sozialpädagogin
Heike Stinglwagner (54), Sozialpädagogin  © Sven Gleisberg

Der Grund der Reform ist jedoch ein ernster: Die Neuerung soll der Nazifizierung der Normtafel im Dritten Reich sowie Ungerechtigkeiten bei Geschlechtern und Herkunftsländern entgegenwirken.

TAG24 wollte wissen, was die Chemnitzer von dieser Reform halten.

Heike Stinglwagner (54), Sozialpädagogin: "Ich finde die Reform ungewöhnlich. Persönlich bevorzuge ich die alte Tafel und bin froh, diese zu beherrschen. Aber es gibt ja immer wieder etwas Neues. Die nächste Generation wird sie lernen."

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Dr. Eberhard Langer (88), ehemaliger Oberbürgermeister: "Ich freue mich sehr über die Reform! Es ist gut und gerecht, dass sich für Chemnitz statt Cottbus entschieden wurde. Die neue Tafel wird Chemnitz viel Aufmerksamkeit schenken."

Martin Steinke (30), Verkäufer: "Die neue Buchstabiertafel wird sich erst in ein paar Jahren etablieren, wenn sie direkt gelehrt wird. Ich benutze weiterhin die alte. Chemnitz kann ich mir aber gut merken, es ist auch bekannter als Cottbus."

Martin Steinke (30), Verkäufer
Martin Steinke (30), Verkäufer  © Sven Gleisberg
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Dr. Eberhard Langer (88), ehemaliger Oberbürgermeister
Dr. Eberhard Langer (88), ehemaliger Oberbürgermeister  © Sven Gleisberg
Ulrike Pippert (59), Sekretärin
Ulrike Pippert (59), Sekretärin  © Sven Gleisberg

Ulrike Pippert (59), Sekretärin: "Ich denke, die neue Buchstabiertafel wird immer häufiger benutzt werden, da gewöhne ich mich dann schnell dran. Ich finde die Idee mit den Städten gut, es lockt bestimmt mehr Menschen nach Chemnitz."

Titelfoto: Sven Gleisberg

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