So wird die Chemnitzer Problem-Haltestelle jetzt gesichert

Chemnitz - Lange standen Fahrgäste an der Chemnitzer Straßenbahnhaltestelle "Rößlerstraße" nahezu ungeschützt neben dem fließenden Verkehr. Nun soll sich die Situation verbessern. Wie die CVAG mitteilt, beginnen am Freitag die angekündigten, provisorischen Sicherungsmaßnahmen.

Wer bisher an der Haltestelle "Rößlerstraße" ausstieg, stand fast auf der Hauptstraße.  © Ralph Kunz

Ein Betonleitelement und Baken sollen den Bahnsteig künftig besser vom vorbeifahrenden Autoverkehr abschirmen. Dafür müssen Autofahrer allerdings zurückstecken: In landwärtiger Richtung fällt eine Fahrspur weg.

Die Haltestelle besitzt zwar eine gültige Betriebserlaubnis, erfüllt laut CVAG aber nicht mehr die "heutigen Anforderungen an einen sicheren und barrierefreien Betrieb".

Für ein reguläres Geländer wie an den meisten anderen Haltestellen fehle der Platz.

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Ursprünglich war mal geplant, die gesamte Annaberger Straße langfristig neu zu gestalten - inklusive einer sicheren Haltestelle. Aber: "Da der perspektivisch erforderliche Ausbau der Annaberger Straße im Haushalts- und Finanzplan 2027/28-2031 der Stadt Chemnitz nicht abgebildet werden kann, ist eine zeitnahe provisorische Sicherung der Haltestelle erforderlich", so die CVAG.

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