Sparen auf Kosten der Mitarbeiter! Chemnitzer Theater will Gehälter um 10 Prozent kürzen

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Chemnitz - Unabhängig davon, ob das Schauspielhaus in Chemnitz saniert oder neu gebaut wird, müssen die Städtischen Theater Chemnitz in den kommenden Jahren sparen, um den Spielbetrieb weiterhin sichern zu können. Dafür sind neue Haustarifverträge geplant.

Generalintendant Christoph Dittrich (60) teilte mit, dass die Städtischen Theater Chemnitz sparen müssen.
Generalintendant Christoph Dittrich (60) teilte mit, dass die Städtischen Theater Chemnitz sparen müssen.  © Ralph Kunz

Generalintendant Christoph Dittrich (60) bezeichnet dies als die beste Variante, "um alle hochspezialisierten Bereiche zu erhalten und die Qualität des Hauses zu sichern".

Andere Einsparmaßnahmen, wie ein Personalabbau in der Technik oder eine Verkleinerung des Orchesters, würden hingegen Einschnitte bei den Betriebsabläufen und beim Ansehen des Hauses bedeuten.

Der geplante Haustarif ab 2027 schreibt "einen Verzicht in Höhe von bis zu zehn Prozent der Gesamtvergütung gegen Freizeitausgleich" fest. Ende Mai steht die Konzeption auf der Tagesordnung im Stadtrat.

Titelfoto: Ralph Kunz

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