Spektakulärer Sparkassen-Raub: Kann es auch Chemnitz treffen?

Chemnitz - Der spektakuläre Sparkassen-Raub von Gelsenkirchen bewegt auch die Chemnitzer. Viele haben zwar eine eindeutige Meinung zu den Sicherheitsstandards der überfallenen Bank in NRW, sorgen sich jedoch wenig um die Sicherheit ihres eigenen Geldes. Kann es auch Chemnitz erwischen?

Filmreifer Bruch: Gangster bohrten sich Ende Dezember in eine Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen.  © Polizei Gelsenkirchen/dpa

Kein Grund zur Panik, beruhigt das hiesige Geldinstitut: "Die Sparkasse Chemnitz beachtet die gesetzlichen und versicherungsseitigen Anforderungen an ihre Schließfachanlagen", so die stellvertretende Sprecherin Diana Drechsel (38) auf TAG24-Nachfrage.

"Die Sparkasse führt hierzu regelmäßig Risikoanalysen durch und hält die zum Einsatz kommende Sicherheitstechnik auf dem aktuellen Stand", so Drechsel weiter.

Derzeit hat die Sparkasse in Sachsens drittgrößter Stadt 4711 Schließfächer an 22 Standorten an Kunden vermietet. Die Versicherungssumme pro Schließfach: 10.000 Euro.

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Ob der Coup in der Gelsenkirchener Filiale auch wegen mangelnder Sicherheit erfolgreich war? Dazu wollen sich die Kollegen aus Chemnitz nicht äußern.

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Die Sparkasse am Moritzhof. Die Chemnitzer Bank sieht sich in puncto Sicherheit gut gerüstet.  © Uwe Meinhold

Haben Sparkassen-Kunden in Chemnitz Angst?

Laut Roland Hauschild (75) könne ein Sparkassenraub auch in Chemnitz passieren.  © Kristin Schmidt

Das Thema Sicherheit beschäftigt nicht nur die Bank, sondern auch ihre Kunden: Roland Hauschild (75) hat eine eindeutige Meinung zum Überfall in Gelsenkirchen: "Katastrophe", sagt der Rentner.

Ende Dezember hatten Einbrecher eine Filiale in Gelsenkirchen geknackt und mehr als 3000 Schließfächer ausgeräumt. Versicherungsschaden: rund 30 Millionen Euro!

Trotz allem hat der Chemnitzer keine Angst um sein Geld: Er besitzt kein Schließfach.

Machen sich keine Sorgen um ihr Erspartes: Wiebke Tauchmann (42, l.) und Sarah Schmutzler (30).  © Kristin Schmidt

Auch Wiebke Tauchmann (42) und Sarah Schmutzler (30) sorgen sich nicht darum, beklaut zu werden, sie lagern ihr Erspartes bei einer anderen Bank. Allerdings: "Das kann überall passieren", so Tauchmann.

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