Chemnitz/Burgstädt - Hier wird nicht lange gefackelt! Weil ein Teil der Zugstrecke zwischen Chemnitz und Burgstädt kaputt ist, werden am Donnerstag kurzfristige Bauarbeiten stattfinden. Die Folge: Fahrgäste müssen in einen SEV-Bus umsteigen.
Wie die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) mitteilt, ist der Streckenabschnitt zwischen Chemnitz Küchwald und Chemnitz Hauptbahnhof betroffen. Dort können Züge bereits seit Samstag nur im Schneckentempo fahren – maximal 20 km/h!
Grund dafür sind Schäden an der Strecke. "Nach Angaben der DB InfraGO duldet die erforderliche Reparatur keinen weiteren Aufschub", heißt es von der MRB.
Bedeutet: Der Abschnitt wird am Donnerstag von etwa 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr komplett gesperrt. Davon betroffen ist vor allem der RE 6 (Chemnitz – Leipzig).
Fahrgäste, die von Leipzig aus fahren, müssen in Burgstädt aussteigen und werden in einem Ersatzbus nach Chemnitz gebracht. Ärgerlich: Dieser braucht fast eine halbe Stunde, während der Zug nur zwölf Minuten unterwegs wäre.
Auch Passagiere, die von Chemnitz nach Leipzig unterwegs sind, müssen zunächst mit einem SEV-Bus nach Burgstädt fahren.
Betroffen sind jeweils vier Verbindungen in jede Richtung. Alle weiteren Züge außerhalb der Sperrung fahren wie gewohnt.
Den Fahrplan für den SEV-Verkehr könnt Ihr Euch auf der Seite der MRB anschauen.
Auch City-Bahn von der Sperrung betroffen
Auch die Chemnitzer City-Bahn ist von der Sperrung betroffen. So richtet das Verkehrsunternehmen für die Linie C13 (Burgstädt – Chemnitz) einen Ersatzverkehr ein – allerdings nur zwischen Chemnitz Hauptbahnhof und der Haltestelle "Küchwald".
Fahrgäste werden mit einem SEV-Bus vom Hauptbahnhof bis zu einer Bushaltestelle in der Nähe des Küchwalds gebracht. Von dort aus führt ein Fußweg (etwa zehn Minuten) zur Haltestelle "Küchwald".
Auch bei der City-Bahn werden vier Fahrten in jede Richtung durch einen Ersatzbus durchgeführt. Mehr dazu findet Ihr auf der Seite des Verkehrsunternehmens.