Vergessene Heckert-Baracke: Chemnitzer Stadträte machen Verwaltung Druck

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Chemnitz - Die vergessene Baracke im Heckert-Gebiet in Chemnitz neben dem ISB Sporthort stellt besonders für Kinder eine Gefahrenquelle dar. In der letzten Zeit brannte das Haus, welches zu DDR-Zeiten als Essensausgabe für das nebenstehende Hochhaus diente, des Öfteren.

Das leerstehende Gebäude in der Max-Türpe-Straße stellt eine Gefahr für Kinder dar.
Das leerstehende Gebäude in der Max-Türpe-Straße stellt eine Gefahr für Kinder dar.  © Uwe Meinhold

Die Linke und die CDU stellten eine Stadtratsanfrage an das Rathaus bezüglich der Gefahrenquelle und der Sicherung des Grundstücks. Dabei geht es vor allem darum, wie die Stadtverwaltung die Gefahr für Kinder durch herumliegenden Müll, Glasscherben, Bauschutt und Baufälligkeit einschätzt.

"Liegt nach Ansicht der Stadtverwaltung eine Pflicht des Eigentümers vor, die Grundstücke gegen unbefugtes Betreten zu sichern, insbesondere unter dem Aspekt des Vorhandenseins von Einrichtungen für Kinder in unmittelbarer Nähe?", lautet eine Frage von CDU-Rat Michael Specht (38).

"Ab wann greift die Stadt hier ein und sichert das Grundstück auf Kosten des Eigentümers ab – auch zum Schutz der benachbarten Kita- sowie Horteinrichtung?", möchte Linke-Stadträtin Sabine Brünler (39) indes wissen.

Michael Specht (38, CDU) fragt sich, was mit dem Brandhaus in Zukunft passieren wird.
Michael Specht (38, CDU) fragt sich, was mit dem Brandhaus in Zukunft passieren wird.  © Kristin Schmidt
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Um die Ratsanfragen beantworten zu können, ist eine ämterübergreifende Abstimmung notwendig, heißt es vonseiten der Stadt.

Titelfoto: Uwe Meinhold

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