Vier Meter hoch! Chemnitzer Südring bekommt neuen Lärmschutz

Chemnitz - Trotz Flüsterasphalt und Tempo 50 - die Lärmbelastung für Chemnitzer, die in der Nähe des Südrings wohnen, ist hoch. Jetzt gibt es für eine vier Meter hohe Lärmschutzwand konkrete Pläne, die bisher an den hohen Kosten scheiterten.

Der Lärm von Autos und Lkws bringt Anwohner des Südrings seit Jahren um den Schlaf.  © Kristin Schmidt

"Mittlerweile haben sich die Förderbedingungen so verbessert, dass eine Realisierung des Projektes aussichtsreich ist", teilte Bürgermeister Knut Kunze (56, parteilos) auf Anfrage von Stadtrat Dietmar Berger (75, Linke) mit.

"Zunächst soll ein erster Bauabschnitt von der Helbersdorfer Straße bis zur Brücke Stollberger Straße ins Auge gefasst werden."

Die Wohnungsgenossenschaft Chemnitz Helbersdorf (WCH) und die städtische GGG wollen demnach die nötigen Eigenmittel bereitstellen. Die Stadt stellte Mitte September einen Fördermittelantrag bei der Sächsischen Aufbaubank.

Anzeige
Das Tempolimit brachte zu wenig Entlastung, jetzt soll eine Lärmschutzwand gebaut werden.  © Kristin Schmidt

WCH-Sprecher Michael Schlicke (55) sagt: "Wir arbeiten seit 15 Jahren am Thema Lärmschutz im Bereich Südring. Jetzt hoffen wir, dass 2027 tatsächlich mit dem Bau von Lärmschutzwänden begonnen werden kann."

In den vergangenen Jahren waren auf Drängen des Vermieters Flüsterasphalt eingebaut und die Begrenzung der Geschwindigkeit festgelegt worden.

Mehr zum Thema Chemnitz Lokal: