Chemnitz - Der Abriss der einst 225 Meter hohen Esse am Heizkraftwerk Süd in Chemnitz zieht sich hin. Eigentlich sollten die Arbeiten bereits im März abgeschlossen sein, doch noch immer ragt der Schornstein-Stumpf in den Himmel.
Stillstand herrscht auf der Baustelle offenbar nicht. "Technologisch bedingt wurden zunächst die Rauchgaskanäle zwischen Heißwassererzeuger und Schornstein zurückgebaut. Deshalb konnte nicht parallel am Schornstein gearbeitet werden", erklärt eins energie auf TAG24-Anfrage.
Aktuell werden die abgebauten Rauchgaskanäle im Umfeld der Esse für das Recycling vorbereitet.
Erst im Juli sollen die Abrissarbeiten am Schornstein weitergehen und der bestehende Schornsteinstumpf wird bis zur Oberkante des Fundaments zurückgebaut.
Gründe für die Verzögerung seien laut eins energie die notwendige Umstellung der Abriss-Technologie sowie die fehlende Verfügbarkeit spezieller Großgeräte.