Wird heizen teurer? Sächsischer Versorger gibt Antworten

Von Andreas Hummel

Chemnitz - Trotz der Krise im Nahen Osten und stark gestiegener Börsenpreise müssen Kunden von EnviaM vorerst nicht mit höheren Kosten für Gas rechnen.

Kunden von EnviaM müssen vorerst nicht mit einem Kosten-Schock beim Heizen rechnen. Der Versorger will die Preise für Bestandskunden stabil halten. (Symbolbild)  © Marcus Brandt/dpa

"Wir werden die Preise so gut es geht und so lange wie möglich stabil halten", sagte Vertriebsvorstand Wolfgang Wirtnik.

Das Gas werde bis zu drei Jahre im Voraus eingekauft, um sich gegen Preissprünge abzusichern.

Anders sehe das bei Neukunden aus, für die Gas kurzfristig neu beschafft werden müsse, erklärte Wirtnik. Sie müssten derzeit mit 10 bis 15 Prozent höheren Preisen rechnen.

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EnviaM beliefert rund 1,1 Millionen Kunden in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg sowie Thüringen mit Strom, Gas, Wärme und schnellem Internet.

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2025 wurde dabei deutlich mehr Gas abgesetzt: 8450 Gigawattstunden (2024: 7300 GWh). Bei Strom ging die Menge dagegen deutlich zurück von 7803 auf 6717 Gigwattstunden.

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